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Die Integration mit externen Werkzeugen

Obgleich Chef sich eher um Hosts denn um konkrete Applikationen kümmert, ist den Cloudify-Entwicklern eine Anbindung ihrer Software an das zentrale Management-Werkzeug durchaus wichtig; seit Cloudify 2.2 ist es deshalb auch möglich, Chef zu benutzen, um innerhalb virtueller Maschinen Applikationen zu deployen. Die Gigaspaces-Entwickler wollen die Funktion ausdrücklich als eine verstanden wissen, die komplementär zu den Cloudify-eigenen Recipes ist; de facto lässt sich über die Anbindung an Chef aber das meiste, was in den Recipes von Cloudify zu finden ist, über Cookbooks anbinden, insofern diese in hinreichender Qualität für Chef vorhanden sind.

Blick in die Zukunft: Cloudify 3.0

Die aktuelle Cloudify-Version 2.6 hat bereits einige Zeit auf dem Buckel.Gigaspaces arbeitet mit Hochdruck an einer neuen Version, die bei Erscheinen die Versionsnummer 3.0 tragen wird. Wobei es an dieser Stelle möglicherweise untertrieben ist, nur von einer "neuen Version" zu sprechen, denn für Cloudify 3.0 drehen die Entwickler die Lösung quasi einmal auf links und schreiben weite Teile neu. Das ist zum Teil auch mit einer strategischen Neuausrichtung verbunden, die unmittelbar mit dem OpenStack-Projekt zusammenhängt.

Ausgehend vom riesigen Hype, der das OpenStack-Projekt sowie die zu ihm gehörende Cloud-Computing-Umgebung erfasst hat, muss sich ein Produkt wie Cloudify natürlich auch mit OpenStack genauer befassen. Bis dato war die OpenStack-Unterstützung in Cloudify eher ausbaufähig, was zum großen Teil daran lag, dass es seitens OpenStack keine klaren Vorgaben gab, was die Orchestrierung angeht. Das Problem ist übrigens keineswegs spezifisch im Hinblick auf das Thema Orchestration, denn auch die Hersteller anderer Programme, die mit OpenStack zusammenarbeiten, tun sich bisweilen schwer. Der Netzwerk-Stack Neutron ist ein klassisches Beispiel für eine Komponente, die immer wieder eher massive Veränderungen durchläuft und es so für Drittanbieter schwierig macht, strategische Entscheidungen zu fällen.

In Sachen Orchestration hielt sich OpenStack bis dato sehr bedeckt. Zwar tauchte das Thema immer wieder mal auf verschiedenen Agenden auf, konkrete technische Ansätze zur Implementierung fehlten allerdings. In OpenStack Havana hat sich das geändert, in Form von Heat steht jetzt eine Komponente für OpenStack zur Verfügung, die Orchestrierung nach mehreren unterschiedlichen Formaten ermöglicht. Heat ist im Grunde eine Template-Processing-Engine, die Umgebungsbeschreibungen auf der einen Seite liest und dann auf der Cloud-Seite entsprechend umsetzt. Ähnlich wie bei Cloudify könnte ein Heat-Template also durchaus die Anweisung haben: "Starte fünf Webserver und einen Loadbalancer mit automatischer Skalierung".

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