Im Test: Barracuda Application Delivery Controller ADC 540 5.1

Lastenverteiler

Die ständige Verfügbarkeit von Webanwendungen ist umso schwieriger zu realisieren, je mehr Anwender sie nutzen. Hohe Zugriffszahlen führen zu starker Last auf dem Server, die die Erreichbarkeit beeinträchtigt. Ein Weg, um die Reaktionszeit und Verfügbarkeit der Anwendungen auch in Spitzenzeiten zu gewährleisten, ist die Verteilung der Anfragen auf mehrere Server mit Hilfe eines Load Balancer. Barracuda Networks liefert seit April seine aktuelle Version 5.1 der Application Delivery- und Load Balancing-Lösung aus. Diese bietet neben der Lastverteilung auch Sicherheit – beides Funktionen, die IT- Administrator im Test genauer untersuchte.
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Über Load Balancer erfolgt bekanntermaßen die Lastenverteilung, um Anfragen an Applikationen, Datenbanken und Webseiten auf mehrere Server zu verteilen. Damit einhergeht auch eine Kompensation beim Komplettausfall eines Rechners. Die Funktionsweise ist einfach: Eine vorgeschaltete Maschine empfängt die Anfragen, filtert sie im Idealfall und führt sie maskiert an die dahinterstehenden realen Server weiter. Dabei entscheidet das Gerät aufgrund der Auslastung, welcher Server diese Anfrage erhält. Die empfangenen Daten schickt die vorgeschaltete Appliance dann an den eigentlichen Client zurück. Dadurch gibt es keinen direkten Datenaustausch zwischen Client und Server.

Solche Load Balancer sind in Form von virtuellen und physischen Appliances verfügbar. Barracuda Networks ist schon seit einigen Jahren mit der physischen Modellreihe Load Balancer ADC am Markt und ergänzt das Angebot mit virtuellen Appliances durch die Load Balancer ADC Vx-Serie. Da bei einem Load Balancer neben der Software vor allem die passende Leistung der Hardware wichtig ist, schauten wir uns in unserem Test sowohl die physische ADC 540 als auch die vergleichbare virtuelle Version ADC 540 Vx an. Die virtuellen Modelle unterscheiden sich in der Leistungsfähigkeit in Form der maximalen Durchsatzrate als auch der unterstützten CPU-Kerne. Die Leistung der Hardware-Appliances ergibt sich aus der eingesetzten Hardware und limitiert sich so in dem maximalen Datendurchsatz als auch den verfügbaren Netzwerk-Schnittstellen. Zusätzlich sind die Funktionen der Software entsprechend angepasst. Das Modell 540 zeichnet sich darüber hinaus dadurch aus, dass ab dieser Klasse auch die Application Security enthalten ist.

Virtuelle Appliance als OVF-Paket

Die Appliance kommt in einem schlanken Gehäuse und belegt im Rack gerade mal eine Höheneinheit. Die virtuelle Maschine kommt als Download mit etwas unter 800 MByte als

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Ausgabe /2019