DAS LETZTE WORT

»Public Cloud-Sicherheit lässt noch zu wünschen übrig«

Ralf Gerles (48) ist bei Netzlink verantwortlich für den Rechenzentrumsbetrieb. Das Braunschweiger Unternehmen entwickelt und implementiert IT- und Kommunikationslösungen für Kunden aus unterschiedlichen Branchen. Die angebotenen Leistungspakete umfassen Beratung und Konzeption, die Realisierung der Lösungen bis hin zum Support für IT-Umgebungen. Serviceteam-Leiter Gerles und seine Mannschaft betreuen die hauseigene Infrastruktur sowie die ausgelagerte IT der Netzlink-Kunden.
Die Datenmenge in Unternehmen wächst unaufhaltsam und auch deren notwendige Verfügbarkeit steht längst außer Frage. Deshalb befasst sich IT-Administrator im ... (mehr)

Ralf Gerles, IT-Administrator

Geburtstag: 27.06.1966Admin seit: 12 JahrenHobbys: Kochen, Handwerken, Wandern- Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker.- Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Elektrotechnik, Schwerpunkt Datenverarbeitung.- Heute Serviceleiter und RZ-Verantwortlicher.- Hosting verschiedener Kunden-Umgebungen im Rechenzentrum sowohl mit physikalischen Servern als auch virtuelle Umgebungen.- Schwerpunkt auf Windows-Servern und Windows-Clients.

Warum sind Sie IT-Administrator geworden?

Als IT-Administrator bin ich für das Wichtigste, sozusagen für die Kronjuwelen, eines Unternehmens verantwortlich: die Daten. Vieles wird heute mit Rechnern erledigt, dennoch stehen fast immer auch noch Menschen im Hintergrund, die solche Systeme verwalten und betreiben.

Welche Aspekte Ihres Berufs machen Ihnen denn am meisten Spaß?

Spaß macht natürlich die Kommunikation mit den Kunden und die Genugtuung, wenn die Lösung eines Problems erfolgreich ist. Weniger Spaß macht es, wenn mehrere unschöne Probleme auf einmal kommen und alle als Erstes bearbeitet werden wollen.

Und welches IT-Problem oder Produkt ließ Sie in letzter Zeit verzweifeln?

Ein Kunde hat ein vor etwa 15 Jahren selbst geschriebenes Programm im Einsatz, das leider keinerlei Rücksicht auf die vorhandenen Ressourcen eines Servers nimmt. Es belegt den maximalen Speicher solange, bis nichts mehr geht. Die unbefriedigende Lösung ist bis jetzt der tägliche Neustart des Servers.

Welches Netzwerk- und Systemmanagement nutzen Sie?

Für die Fernwartung nutzen wir TeamViewer und das von uns selbst entwickelte Tool HELPLINK AutoAlert, das als Modul an unseren Servicedesk angebunden werden kann. Wir erhalten damit in unserem Ticketsystem automatisch die entsprechenden Meldungen und können umgehend mit

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