Systeme: Neuerungen in VMware Horizon 6

Den Horizont erweitern

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VMware Horizon View hat sich inzwischen einen Namen im Bereich der Desktop-Virtualisierung gemacht. Mit Version 6 hat VMware Administratoren die Möglichkeit spendiert, Anwendungen auf Remote Desktop Session Hosts über PCoIP zu nutzen – die mit Abstand wichtigste Neuerung. Denn damit steht Horizon Citrix XenApp und XenDesktop in Sachen Funktionalität quasi in nichts mehr nach.
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Unternehmen, die mit Desktop- oder Applikationsvirtualisierung liebäugeln oder diese bereits im Einsatz haben, stehen den gleichen Herausforderungen gegenüber: In zunehmenden Maß benutzen Anwender unterschiedlichste Geräte mit heterogenen Betriebssystemen im Unternehmen, aber auch immer häufiger mobil. Und trotzdem sollen sie möglichst die gleichen Applikationen verwenden und alle unternehmensrelevanten Daten im Endeffekt im Rechenzentrum landen oder dieses – wenn möglich – gar nicht verlassen. VMware Horizon möchte mit seinen Komponenten hierbei Lösungen für die heutige Geschäftswelt anbieten.

Seamless-Applikationen in View

VMware Horizon View stellt virtuelle Desktops bereit und sorgt für deren Verwaltung. Der Nutzer benötigt dazu auf seinem Apple-, Android-, Windows-Gerät oder Thin Client nur einen View-Client oder HTML5-fähigen Browser, um mit einem View Connection Server in Verbindung zu treten. Nach der Anmeldung sieht er die für ihn bereitgestellten virtuellen Desktops – oder neu in Version 6 auch Seamless-Applikationen. Die Verbindung auf seinen virtuellen Arbeitsplatz wird dabei in der Regel über das von Teradici lizenzierte PCoIP-Protokoll oder wahlweise auch RDP hergestellt.

Dabei weist PCoIP einige Vorteile gegenüber dem Microsoft-Protokoll auf und bietet insbesondere über WAN-Strecken diverse Optimierungsmöglichkeiten. Beispielsweise lässt sich die Bandbreite pro Session generell limitieren oder reservieren, dem Audioanteil der Session einen gewissen Anteil zuweisen oder Bilder in abgestufter Qualität darstellen. Diese Anzeige in "Perceptually lossless", also nur wahrgenommen verlustfreier Qualität, spart einiges an Bandbreite ein. Vornehmen können Sie diese Einstellungen zentral via Gruppenrichtlinie.

Desktops, auf die die User zugreifen, lassen sich wiederum auf verschiedene Arten bereitstellen. So können Sie bereits

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