Im Test: Code42 CrashPlan Endpoint Backup + Restore

Daten-Vollkasko

In vielen Unternehmen ist die mobile Nutzung inzwischen von der Ausnahme zum Regelfall geworden. Dass Clients allerdings nur noch sporadisch Kontakt zum internen Unternehmensnetz haben, hebelt herkömmliche Backup-Methoden aus. Hier bringt sich Code42 mit CrashPlan in Stellung, das eine datei-basierte Online-Sicherung von Clients insbesondere auch bei mobiler Verwendung verspricht. Und das nicht nur unter 32 oder 64 Bit-Varianten von Windows, sondern auch unter OS X und Linux. Unser Test zeigt, ob CrashPlan modernen Backup-Anforderungen gerecht wird.
Mit einer vernünftigen Backup-Strategie wappnen sich Administratoren erfolgreich gegen Datenverluste und längere Systemausfälle. So zeigen wir Ihnen ... (mehr)

Da Unternehmenskunden hierzulande nur zögerlich bereit sind, ihre Daten der Public Cloud anzuvertrauen, verwendeten wir für unseren Test die Variante für Private Clouds und haben einen eigenen Server on-premise aufgesetzt. Dazu erzeugten wir eine virtuelle Maschine unter CentOS 6.6 und installierten darauf die Code42 EDGE Platform 4.1.6.

Die "EDGE Platform" dient als Basis für die Code42-Produkte "CrashPlan" und "SharePlan". Bei Letzterem handelt es sich um eine Software, die als Dropbox-Alternative zum Synchronisieren und Teilen von Daten dient. Welche Funktionen der Server freischaltet, gibt der Lizenzschlüssel vor. Im Rahmen dieses Tests haben wir uns auf die Backup-Funktionen mit einer Lizenz von "CrashPlan for Business" beschränkt.

Einfache Installation

Die Installation gelang uns ohne Hindernisse. Die Systemanforderungen (siehe Kasten) sind zwar recht sportlich. Für unsere VM blieben wir mit lediglich 12 GByte RAM etwas unterhalb der Forderungen des Herstellers, stellten in einer Installation mit knapp 100 Clients im späteren produktiven Betrieb aber trotzdem keine Probleme fest.

Zur Installation entpackten wir lediglich den gezippten Tarball der EDGE Platform und starteten das Skript »install.sh« . Der Installer suchte vergeblich nach einer Java-Umgebung und bot an, diese automatisch herunterzuladen und zu installieren. Dazu mussten wir vorab ein EULA akzeptieren. Anschließend fragte der Installer noch die Pfade zu den System-V-Init-Skripts und zu den Runlevel Init-Links ab. Hier beließen wir es beim vorgegebenen Wert "/etc/init.d" für SysVinit und änderten das Ziel für den Runlevel passend zu unserem System ohne GUI auf "/etc/rc.d/rc3.d".

Nach einer letzten Sicherheitsabfrage begann der Installationsprozess. Hierzu lud der Installer das Oracle JRE 7u45 in der 64

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