Reportage: Ethernet Fabric im Max-Planck-Institut Magdeburg

Neues Netz mit Performance-Plus

Seit 1998 befasst sich das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg mit Fragestellungen aus Ingenieurwissenschaften und schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Für seine 200 Mitarbeiter mit 500 PCs erneuerte das Institut seine Netzwerkinfrastruktur und stellte auf das leistungsfähige und flexible Ethernet Fabric um.
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Zu den aktuellen Forschungsbereichen des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg (MPI) zählen unter anderem die Auslegung und der Betrieb von chemischen Reaktoren und Energiewandlungsprozessen, die Optimierung von Verfahren zur Impfstoffherstellung oder die Verbesserung von Aufarbeitungsverfahren in der pharmazeutischen Industrie.

Da auf die 200 Mitarbeiter rund 500 PCs und Notebooks entfallen – und einige Forscher eine zweistellige Anzahl von IP-Adressen für ihre verschiedenen Geräte benötigen – gestaltet sich die Administration der User und der Endgeräte komplex. Um den Verwaltungsaufwand nachhaltig zu minimieren, wagten die IT-Verantwortlichen des MPI bei der für 2012 geplanten Netzwerkmodernisierung einen großen Schritt: Statt lediglich die Komponenten am End-of-Lifecycle auszutauschen, entschieden sie, das vorhandene klassische Ethernet in eine moderne Fabric-Struktur zu überführen.

Gerry Truschkewitz, Leiter IT-Infrastruktur des MPI, erinnert sich: "Unser bestehendes 1-GBit-Netzwerk lief seinerzeit nach wie vor sehr stabil. Es bot uns in unserer hochkomplexen, virtualisierten Infrastruktur aber schlichtweg nicht die Flexibilität, auf die wir im Alltag angewiesen sind. Hinzu kommt, dass ohnehin der turnusmäßige Hardware-Tausch ins Haus stand. Wir nahmen diesen zum Anlass, unsere Infrastruktur in eine serviceoptimierte, flache Fabric-Architektur zu überführen."

Verteilte Rechnerräume für Ausfallsicherheit

Um eine reibungslose Implementierung und eine nahtlose Einbindung des neuen Netzwerks in die logische und passive Infrastruktur sicherzustellen, zog das MPI bereits in der Planungsphase die Experten von Controlware hinzu. Das vom MPI entwickelte Grundkonzept beinhaltete für den Core einen neuen, flächendeckenden Layer-2-Backbone mit leistungsfähigen High-End-Switches. Diese sollten anschließend aus Gründen der

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