Client-Management bei der Sorg-Gruppe

IT am Schmelzpunkt

Rund 50 Rechner umfasste das IT-Netzwerk der Sorg-Gruppe aus Lohr am Main, als IT-Leiter Klaus Rüppel im Jahr 1998 seinen Dienst antrat. Seitdem ist der weltweit tätige Hersteller von Anlagen und Öfen für die Glasindustrie stark gewachsen. 350 Arbeitsplatzstationen müssen angesichts des Unternehmenswachstums heute verwaltet werden. Wenn die IT-Abteilung da nicht entsprechend mitwächst, wird es schwer, alle Rechner stets auf aktuellem Stand zu halten.
Die Suche nach Fehlern im Unternehmensnetz ist meist aufwendig und zeitraubend. Mit dem richtigen Ansatz und den passenden Werkzeugen jedoch machen sich Admins ... (mehr)

Die Nikolaus Sorg GmbH & Co. KG, 1872 gegründet, ist auf die Schmelze und Konditionierung von Glas spezialisiert. Das Unternehmen bietet die Planung und Konstruktion aller Arten von Glasschmelzöfen, Arbeitswannen und Vorherden an und liefert eine ganze Reihe von Spezialausrüstungsteilen für diese Bereiche der Glasherstellung. Montagen, Inbetriebnahmen und Schulungen gehören ebenso zum Programm wie Wartungs- und Reparaturarbeiten. Das Unternehmen mit Sitz in Lohr am Main ist auf allen bedeutenden Sektoren der Glasindustrie tätig, einschließlich der Produktion von Verpackungsglas, Flakons, Flachglas, Haushaltsglas, Beleuchtungsglas und Glasfasern.

Aufwendige Verwaltung gewachsener Strukturen

Die IT-Abteilung von Nikolaus Sorg ist dabei nicht nur für die eigene EDV-Ausstattung zuständig, sondern für die aller Sorg-Tochterunternehmen sowie der Konzernholding. Auf drei Standorte in Deutschland verteilen sich die rund 450 Beschäftigten der Sorg-Gruppe; außerdem gibt es eine Niederlassung in China mit elf Konstrukteuren. Insgesamt fallen in den Verantwortungsbereich der IT heute rund 350 Anwender mit EDV-Equipment. Die IT-Landschaft basiert auf Windows Active Directory mit Client-PCs auf Basis von Windows.

Die Grundausstattung eines PCs besteht aus Microsoft Office, Acrobat Reader, einem Oracle Java Runtime Environment (JRE) sowie diversen Viewern für CAD und normale Bilddateien und zusätzlichen teilweise selbst programmierten Anwendungen. Darüber hinaus sind auf rund 40 Rechnern AutoCAD und ProEngineer (künftig Inventor) als 3D-CAD-Systeme sowie das Zeichnungsverwaltungsprogramm CIM-Database der Firma Contact installiert. Als ERP-System kommt an allen Arbeitsplätzen Infor ERP LN zum Einsatz. Wechselnde Arbeitsplätze gibt es kaum, es herrscht überwiegend eine 1:1-Beziehung zwischen User und PC.

Das ERP-System läuft komplett webbasiert, also ohne

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