HTTP/2 mit Nginx und Co.

Alles auf die 2

Seitdem die finale Version von HTTP/2 fertiggestellt worden ist, wurden zahlreiche Implementationen des neuen Webprotokolls veröffentlicht. Nachdem zuerst die gängigen Browser mit der Umsetzung vorangegangen waren, zogen nun die verbreiteten Webserver nach. Wir beschreiben, wie Sie HTTP/2 in Nginx aktivieren, und werfen einen Blick auf die Alternativen mit Apache und H2O.
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Ende September letzten Jahres erhielt zuerst die kommerzielle Plus-Version des Nginx-Webservers Support für das neue HTTP/2-Protokoll [1]. Kurze Zeit später floss der Code dann in die frei verfügbare Nginx-Version 1.9.5 ein. Dabei kann Nginx unter anderem als Proxy fungieren, der auf Client-Seite HTTP/2 beherrscht und mit Backend-Servern über HTTP 1.1, FastCGI, SCGI und uWSGI kommuniziert.

Finanziell unterstützt wurde die HTTP/2-Implementation von Dropbox und Auttomatic, der Firma hinter Wordpress. Zum Redaktionsschluss war die Nginx-Version 1.9.9 aktuell, die bereits einige Bugs in der HTTP/2-Implementierung behob. Bisher nicht implementiert ist das Server-Push-Feature, bei dem ein Webserver die Übertragung von Dateien initiieren kann, die der Client voraussichtlich benötigen wird.

Nginx installieren

Nginx lässt sich relativ einfach installieren, denn die Entwickler bieten für viele Distributionen Repositories an, die die stabile und eine Entwicklerversion des Webservers beinhalten [2]. Um zum Beispiel Nginx 1.9.9 auf Ubuntu zu installieren, fügen Sie die folgende Zeile der Datei "/etc/apt/sources.list" hinzu:

 

Hierbei wird das Repository "Mainline" verwendet, das die neueste Nginx-Version enthält, die für den HTTP/2-Support nötig ist. Der folgende Aufruf lädt den Signing-Key herunter, den der Paketmanager zur Verifizierung des Pakets verwendet, und fügt ihn dem lokalen Speicher hinzu:

 

 

Jetzt müssen Sie nur noch die Repository-Daten aktualisieren und können anschließend den Nginx-Server installieren:

 

 

Analog läuft die Installation mit Red-Hat-basierten Distributionen wie Cent-OS oder Fedora. Den Repository-Key installieren Sie nach dem Herunterladen (siehe oben) so:

 

Bei der Konfiguration des Repository können Sie nicht das bereitgestellte RPM

...

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