DAS LETZTE WORT

»Automatisierung verlangt klar definierte Prozesse«

"Die Energiewende ist die Aufgabe unserer Generation" lautet das Motto des Hamburger Energieversorgers LichtBlick. Seit seiner Gründung 1998 setzt das Unternehmen auf intelligente Lösungen für eine saubere Energiewelt. LichtBlick hat heute rund 500 Mitarbeiter und zählt zu den führenden Anbietern von Ökostrom und Ökogas in Deutschland. Mehr als eine Million Menschen setzen auf die zukunftsorientierten Energieprodukte der Hanseaten. Daniel Andresen gehört zu einem Team von Administratoren, das die IT am Innovationsstandort betreut.
Eine Vielzahl mobiler Endgeräte sowie immer mehr Internet-of-Things-Devices bevölkern die Unternehmensnetze. Für Administratoren bedeutet dies, einen wahren ... (mehr)

 

Daniel Andresen, IT-Administrator

Geburtstag: 06.07.1977Hobbys: Kochen, BowlenAdmin seit: 17 Jahren- Ausbildung zum Netzwerk- und Internet-Spezialisten.- Heute tätig als AWS-Cloud-Spezialist und im Bereich DevOps..- Gemischte Umgebung aus Windows- und Linux-Systemen, die in der Cloud betrieben werden.

 

Warum sind Sie IT-Administrator geworden?

Mit zwölf bekam ich meinen ersten Computer. Mir war sofort klar, dass ich später einmal etwas mit IT machen wollte. Die Faszination ist ungebrochen. Von Computern und ihren Möglichkeiten bin ich heute noch begeistert.

Warum würden Sie einem jungen Menschen raten, Administrator zu werden?

Ich halte die IT-Branche für zukunftssicher. Die IT bekommt in den Unternehmen und in unserem Leben einen immer größeren Stellenwert. Deshalb wird unser Job auch in 30 Jahren noch dafür sorgen, dass wir davon leben können.

Welche Aspekte Ihres Berufs machen Ihnen am meisten Spaß?

Ich liebe es, neue Systemlandschaften zu bauen und zu automatisieren. Egal ob es 50 oder 500 Systeme sind. Wenn die Automatisierung gut gemacht ist, spielt die Anzahl der Systeme keine so große Rolle mehr. Am wenigsten gefällt mir an dem Beruf die Rufbereitschaft in der Nacht, die im heutigen 24/7-Umfeld immer wieder vorkommt. Aber das ist auch ein Ansporn, eine Plattform zu bauen, die nicht ausfallen kann.

Welches Netzwerk- und Systemmanagement nutzen Sie?

Ich setze hier primär auf Terraform und Puppet. Damit habe ich die Möglichkeit, die kompletten Netzwerk- und System-Konfigurationen als "Infrastructure-as-Code" abzubilden.

An welchem Projekt werden Sie in nächster Zeit arbeiten?

Ich werde am Innovationsstandort in Hamburg eine neue Infrastruktur in AWS bauen. Ziel der Infrastruktur ist es, zeitnah auf

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

DAS LETZTE WORT

Für kleine und mittlere Unternehmen kann der erschwerte Kreditzugang existenzgefährdend sein. Die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen springt ein, wenn die Kreditvergabe durch Banken und Sparkassen an fehlenden Sicherheiten und unzureichenden Möglichkeiten zur Selbstfinanzierung scheitert. Marco Appoldt sorgt als System-Administrator dafür, dass die IT der Bürgschaftsbank jederzeit rund läuft.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019