Ganzheitliches Infrastrukturmanagement

Klare Sicht schaffen

Die Infrastruktur in der IT ist im Umbruch und muss sich neuen Herausforderungen stellen. Mit den tradierten Ansätzen und dem weit verbreiteten Silogedanken wird das nicht gelingen. Nur ein einheitliches, technologie- und serviceübergreifendes Infrastrukturmanagement ist in der Lage, die IT im Rahmen der digitalen Transformation fit für die Zukunft zu machen: Mehr Agilität, mehr Innovation und weniger Incidents.
In der November-Ausgabe beleuchtet IT-Administrator wesentliche Aspekte des Infrastrukturmanagements. Dazu gehört die Frage, wie Sie Rechenzentren erfolgreich ... (mehr)

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche neue Ansätze in der IT etabliert, die die Services aus dem eigenen Rechenzentrum ergänzen: Verschiedene Cloudmodelle sind ein ganz normaler Teil der IT-Services, auch bei kritischen Workloads. Clouddienste, Container und andere Virtualisierungstechnologien lassen die Zuständigkeitsgrenzen zwischen der IT-Organisation und den externen Serviceprovidern verschwimmen. Und mit dem Internet of Things (IoT) wird die bestehende Infrastruktur um eine kaum abzuschätzende Masse an Embedded Devices erweitert, die aus IT-Sicht zunächst einmal Clients sind. Die IT ist damit unverzichtbar für das Unternehmen; ungeplante Downtimes sollten in der digitalen Wirtschaft der Vergangenheit angehören. Performante Services, Agilität und Verfügbarkeit sind die treibenden Faktoren eines digitalen Unternehmens. Das Ziel ist Continuous Delivery, die Entwicklung geht rasant in Richtung DevOps.

Infrastruktur wird komplexer

Die IT-Infrastruktur wird damit – Ende-zu-Ende betrachtet – deutlich größer, umfangreicher und komplexer. Das hat gravierende Auswirkungen auf das Management. An die Stelle der klar definierten und im Detail bekannten Configuration Items tritt ein extrem heterogenes Konglomerat aus Hardware, Software und Services. Gleichzeitig fordern die Geschäftsbereiche innovative Infrastrukturen, performante und flexible Anwendungen sowie niedrige Betriebskosten. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat das grundlegende Problem in einem Papier aus dem Jahr 2017 überspitzt dargelegt: Während die IT für die Fachbereiche ausgefeilte Data-Analytics-Lösungen baue, betreibe die IT selbst die dafür erforderliche Infrastruktur oft genug mit einfachen, reaktiven Ampelsystemen und manuellen Prozessen. Um diesen Widerspruch aufzulösen, sind neue Ansätze im Infrastrukturmanagement gefordert.

Ein großer Hemmschuh im Infrastrukturmanagement ist die

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Ausgabe /2018