Anwendungsbasiertes Infrastruktur-Management

Beschleunigen!

Quälen perfomanceschwache Anwendungen die Nutzer, wird der schwarze Peter mindestens genauso oft den Netzwerkern wie den Storage-Verantwortlichen zugeschoben. Doch wer auch immer die Verantwortung für die lahmende Infrastruktur trägt, sollte Überlegungen anstellen, ob althergebrachte Managementmethoden noch passend sind für eine moderne IT, die sich in einem tiefgreifenden Wandel hin zur Zentrierung um geschäftskritische Anwendungen befindet.
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Durch Impulse wie die digitale Transformation unterliegt die IT-Infrastruktur einem Wandel, der grundlegend in ihren Aufbau und ihr Management hineinreicht. Gleichzeitig sorgt dieser Trend dafür, dass sich die Art, wie Unternehmen arbeiten, grundlegend verändert. Firmen setzen immer mehr Anwendungen ein und viele davon sind geschäftskritisch, ganz gleich, ob für die Produktentwicklung, den Vertrieb oder das Marketing neuer Produkte und Services.

Darüber hinaus müssen Unternehmen immer mehr Schnittstellen integrieren, um Daten von Plattformen und Anwendungen möglichst ohne Reibungsverluste oder Zeiteinbußen hin- und herbewegen zu können. Die Flut von Anwendungen und ihre zunehmende Bedeutung sorgen dafür, dass sich die IT-Infrastruktur dringend anpassen muss. Mit diesem Wandel geht ein Paradigmenwechsel einher, denn bislang orientierte sich die Infrastruktur nicht an Anwendungen, sondern an der reinen Datenmenge, die bei den täglichen Geschäftsprozessen anfällt.

Dieser neue anwendungsbasierte Ansatz sorgt dafür, dass viele Unternehmen auf die Herausforderung mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner antworten und die Infrastruktur auf diese Weise verwalten. Kurzfristig mag das erfolgversprechend sein, auf lange Sicht jedoch wird diese Art der Verwaltung zu hohen Kosten führen, wenn alle Anwendungen ähnlich gemanagt werden, ohne dass auf Performance-, Datensicherungs- oder Sicherheits-Anforderungen geachtet wird. Dies kann dazu führen, dass die benötigten Kapazitäten unterschätzt oder Ressourcen ineffizient genutzt werden. Die Auswirkungen sind dann sichtbar in der Art, wie Anwendungen ausgeliefert, unterstützt oder produziert werden.

Anwendungen mit eigener DNA

Jede Anwendung läuft anhand ihrer eigenen DNA. Dies hat dementsprechend Auswirkungen auf ihre Performance, die Datensicherung und die Wartungs-charakteristiken. Ein Infrastruktur-Management, das sich an jeder

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Ausgabe /2021