Systeme: Software Defined Infrastructures

Offene Zentralverwaltung

In Software-definierten IT-Infrastrukturen – kurz SDI – findet die Konfiguration etwa von Netzwerken, Speicher oder virtuellen Maschinen über offene, standardisierte Schnittstellen sowie Software-basiert statt. Diese Umgebungen bieten für den Administrator gleich mehrere Vorteile, unter anderem wegen ihrer Chancen und Risiken für die Informationssicherheit. In diesem Beitrag erfahren Sie, welches Potenzial SDIs bieten können.
Der Verlust wichtiger Daten ist für jedes Unternehmen eine Katastrophe. Daher dreht sich in der Juli-Ausgabe des IT-Administrator alles um das Thema ... (mehr)

Der Fokus der meisten Anbieter und der öffentlichen Diskussion liegt derzeit auf dem Bereich der Software Defined Networks (SDN) und, als Teilaspekt davon, der Network Function Virtualization (NFV). Im traditionellen Modell von Netzwerk-Hardware verwaltet die Managementschicht (Management Plane) die Steuerungsschicht (Control Plane), die den Datenverkehr in der Datenschicht (Data Plane) steuert. Das Konzept von SDN besteht nun darin, die Steuerungsschicht aus der Hardware zu entfernen und in Software zu implementieren.

Anstelle von spezialisierter Hardware kann für die Control Plane mit standardisierter Hardware gearbeitet werden. Nur noch die – weniger intelligente und aufwändige – Data Plane muss in der Hardware implementiert werden, die damit tendenziell deutlich günstiger wird. Gleichzeitig lassen sich standardisierte, Hardware-ferne Managementlösungen realisieren, mit denen sich Richtlinien direkt, geräteunabhängig und ohne aufwändige proprietäre Administration umsetzen lassen.

Mehr als nur Konfiguration

Tatsächlich geht es aber um mehr, denn die Konfiguration des Netzwerks ist nur ein Teil des Infrastruktur-Managements. Um beispielsweise neue Business-Anwendungen bereitstellen zu können, gilt es, neben der Anwendungskonfiguration die benötigten virtuellen Maschinen aufzusetzen, den Storage zu konfigurieren und die Netzwerkeinstellungen für Routing oder Firewalls zu setzen – und das sowohl für lokale als auch Cloud-basierte Deployment-Modelle und natürlich auch für hybride Infrastrukturen.

Deshalb richtet sich der Blick auch zunehmend auf Gesamtkonzepte, die als Software Defined Infrastructure (SDI) bekannt sind. Alternativ ist die Rede von Software Defined Computing Infrastructure (SDCI), Software Defined Environment (SDE) oder Software Defined Cloud Datacenter (SDCD). All diesen Begriffen ist gemeinsam, dass es um mehr als SDN geht: Es geht um ein

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019