Fallstricke bei der Speichervirtualisierung vermeiden

Auf dem richtigen Weg

Die Virtualisierung hat sich im Serverumfeld längst etabliert. Im Storage jedoch stehen viele Unternehmen gerade oder in naher Zukunft vor der Aufgabe, unterschiedlichste Speicherpools sinnvoll zusammen zu fassen. Die virtuelle Schicht dazwischen sorgt dann für den reibungslosen Datentransfer. So verlockend die Technologie klingt, gibt es doch einige Stolper­fallen auf dem Weg zum Software-defined Storage.
Das Storage-Management und die Virtualisierung der Speicherumgebung stehen im Mittelpunkt der November-Ausgabe des IT-Administrator. Denn längst sind die ... (mehr)

Viele Unternehmen setzen auf die Virtualisierung von Servern. Mittlerweile spielen aber auch die Virtualisierung anderer Infrastrukturbereiche eine Rolle, zum Beispiel die des Speichers (Software-defined Storage) oder des Netzwerks (Software-defined Networking). Vor allem bei der Speichervirtualisierung müssen Unternehmen einiges beachten. Durch die Virtualisierung von Storage, Compute und Network lassen sich Netzwerke sehr viel besser skalieren und betreiben. Mit Software-defined-Ressourcen in Rechenzentren erreichen Unternehmen eine Trennung der Verwaltungsebene und der Datenebene. Die Verwaltung der tatsächlich vorhandenen Ressourcen wird von der Zuteilung der Ressourcen entkoppelt. Dadurch lassen sich Ressourcen effizienter nutzen.

Im Zentrum der Speicherverwaltung stehen also keine Speichercontroller mehr, die einzelne Bereiche im SAN/NAS oder lokale Festplatten verwalten, sondern Lösungen, die Storage zentral im Netzwerk zur Verfügung stellen. Herkömmliche Speichersysteme kommen mit dem wachsenden Datenspeicherbedarf nicht mehr mit. Immer mehr Server und Serverdienste benötigen lokalen Speicher oder Speicher im Netzwerk. Dieser Speicher muss durch spezielle Dienste verwaltet werden. Wollen Sie auch andere Ressourcen zusammen mit dem Datenspeicher virtualisieren, muss bei neuen Investitionen darauf geachtet werden, dass die neuen Komponenten ideal in das Rechenzentrum eingebunden und zentral verwaltet werden können.

Es spielt auch eine wichtige Rolle, dass alle verwendeten Ressourcen weitgehend automatisiert provisioniert werden können. Besonders wichtig ist eine zentrale Verwaltungslösung, mit der sich alle Funktionen im Software Definied Data Center administrieren lassen. Sind die physischen Ressourcen angebunden, ist der Einsatz von Self-Service-Portalen sinnvoll, über die Administratoren verschiedener Abteilungen oder Niederlassungen selbst Ressourcen beantragen und verwalten können. Durch Automatisierung erkennt das System, ob

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Ausgabe /2019