Backups virtueller Maschinen mit der Vembu BDR Suite

Flexibel sichern

Auch virtuelle Umgebungen im produktiven Berieb bedürfen eines regelmäßigen Backups. Mit der Vembu BDR Suite steht für Administratoren eine umfassende Software bereit, die sich flexibel konfigurieren lässt. Für kleine Umgebungen mit bis zu zehn virtuellen Maschinen ist das Werkzeug kostenlos nutzbar. Wir zeigen, wie Sie mit der BDR Suite Ihre virtuelle Umgebung sichern.
Virtualisierung sorgt für deutlich mehr Flexibilität in der IT. Doch wollen auch virtuelle Umgebungen richtig abgesichert sein. Im Februar beleuchtet ... (mehr)

Mit der Vembu BDR Suite [1] sichern Sie Hyper-V- und VMware-ESXi-Umgebungen mit bis zu zehn VMs kostenfrei. Wir nutzen für unseren Workshop einen Hyper-V-Host, den wir mit der Suite sichern möchten, und installieren hierfür zunächst einen Agenten zur Anbindung. Dieser trägt die Bezeichnung "Vembu Integration Service" (VIS) und ist auch in der Lage, innerhalb der VMs Serverdienste wie Exchange oder SQL Server online zu sichern.

Auf den virtuellen Maschinen selbst müssen Sie keine zusätzliche Software einspielen. Neben alleinstehenden Hyper-V-Hosts können Sie mit Vembu auch Cluster sichern. Zur Sicherung verwendet der Hersteller den Schattenkopiedienst (Volume Shadow Service, VSS) in Hyper-V. Die VMs werden also in die Sicherung mit eingebunden und nicht nur einfach die virtuellen Festplatten sowie deren Daten kopiert.

Daneben setzt die Vembu BDR Suite auch auf Resilient Change Tracking (RCT) in Windows Server 2016 und 2019. Mit dieser Funktion erkennt eine Sicherungssoftware, welche Daten sich seit der letzten vollständigen Sicherung in den virtuellen Festplatten verändert haben. Das ermöglicht das Backup nur der geänderten Daten. Eine virtuelle Festplatte besteht dabei aus Blöcken. Führen Sie eine Vollsicherung durch, werden alle Blöcke in ein Repository gesichert.

Für das nächste Backup möchten Sie aber nur die geänderten Blöcke sichern. Die Änderungsblockverfolgung erstellt ein Bitmap aller Blöcke auf einer virtuellen Festplatte. Sobald sich die Daten in einem Block geändert haben, sind diese entsprechend markiert. Zum Zeitpunkt einer Sicherung muss die Backupsoftware lediglich das Bitmap für alle seit dem letzten Backup geänderten Blöcke überprüfen und nur diese geänderten Blöcke berücksichtigen.

Das ist seit Windows Server 2016 mit Resilient Change Tracking (RCT) ohne Zusatzfunktionen möglich. RCT erstellt dabei drei Bitmaps: eines im Speicher und zwei auf der Festplatte. Das stellt sicher,

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