Windows 10 zeigt Nested Virtualization

15.10.2015

Die neueste Insider Preview von Windows 10 erlaubt es, in einer laufenden VM weitere virtuelle Maschinen zu starten. 

Im Build 10565 der Windows Insider Previews hat Windows erstmals Nested Virtualization integriert. Damit wird es möglich, in einer laufenden VM weitere virtuelle Maschinen zu starten. Dies kann für Testszenarien hilfreich sein, soll aber vor allem der Vorbereitung der Hyper-V Container dienen, die für die nahe Zukunft erwartet werden.

In der letzten Preview von Windows Server 2016 hat Microsoft zum ersten Mal das neue Container-Feature präsentiert und mit Hyper-V-Containern einen zweiten Container-Ansatz vorgestellt, der bisher noch nicht implementiert ist. Er kombiniert die Containertechnologie mit dem Hyper-V-Hypervisor, um die Container besser voneinander und vom Host-System zu isolieren und damit für mehr Sicherheit zu sorgen. Mit Nested Virtualization ist dafür nun der Grundstein gelegt. 

Damit eine VM innerhalb einer anderen VM laufen kann, muss ein Hypervisor die für Virtualisierung nötigen Prozessor-Features virtualisieren und den Gästen zur Verfügung stellen. Um dies mit der aktuellen Windows Insider Preview zu erreichen, müssen beide beteiligten Hypervisor-Systeme die neueste Version von Hyper-V verwenden. Andere Hypervisor-Systeme oder ältere Hyper-V-Versionen funktionieren nicht. Außerdem setzt Nested Virtualization derzeit noch einen Intel-Prozessor mit VT-x voraus. AMD-Prozessoren mit dem analogen Feature AMD-V lassen sich derzeit nicht verwenden.

 

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