Beta von Red Hat Storage 2.0 verbessert XFS-Support

10.04.2012

Die Beta-Version des Storage-Produkts von Red Hat bringt zahlreiche Verbesserungen, darunter die Kompatibilität zu Hadoop für so genannte Big-Data-Anwendungen.

Wie Red Hat bekannt gibt, ist ab sofort die Beta-Version von Red Hat Storage 2.0 verfügbar. Es handelt sich um eine so genannte Software-Appliance, also eine maßgeschneiderte Version von Red Hat Enterprise Linux 6, die auf Storage-Anwendungen spezialisiert ist. Red Hat Storage basiert auf GlusterFS, einer Technologie, die mit der Übernahme der Firma Gluster in den Besitz von Red Hat gelangt ist und die unter einer Open-Source-Lizenz auch frei verfügbar ist. Mit dem Storage-Produkt lassen sich verteilte Dateisysteme realisieren, indem Anwender es auf eine Vielzahl von dafür abgestellten Serverknoten installieren. An physische wie auch virtualisierte Client-Systeme lässt sich ein Storage-Cluster über das native GlusterFS-Protokoll, aber auch per CIFS (Samba) und NFSv3 anbinden. Der Zugriff über den nativen FUSE-Client über GlusterFS ist dabei etwa doppelt so schnell wie per CIFS oder NFS.

Version 2.0 von Red Hat Storage soll kompatibel zur Cluster-Technologie Hadoop sein, die vor allem zur Verarbeitung großer Datenmengen ("Big Data") eingesetzt wird. Darüber hinaus enthält Red Hat Storage eine ganze Reihe von Verbesserungen, darunter bessere Performance beim NFS-Zugriff und den Support von XFS-Dateisystemen. Der so genannte "Unified File and Object Access" soll die Speicherung von Datenobjekten und klassischen Dateien auf dem verteilten Dateisystem vereinheitlichen. Auch das Management von von Storage-Clustern will Red Hat mit der neuen Version verbessert haben. Das finale Release von Red Hat Storage 2.0 wird zum Red Hat Summit im Juni erwartet.

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