Google macht beim Open Compute Project mit

10.03.2016

Das Industriekonsortium erarbeitet offene Spezifikationen fürs Rechenzentrum.

Google ist jetzt Mitglied des Open Compute Project, das federführend von Facebook gegründet wurde, um offene Spezifikationen fürs Rechenzentrum zu erarbeiten. Das OCP kümmert sich einerseits um die Spezifikation von Software, etwa dem Switch Abstraction Interface (SAI), das als Basis für Netzwerkbetriebssysteme dient, die auf Whitebox-Switches und Geräten von Herstellern laufen, die diese Schnittstelle unterstützen.

Andererseits erarbeitet das OCP auch Standards für kostengünstige und energieeffiziente Hardware für Rechenzentrums-Racks. Hier haben beispielsweise schon Microsoft und Facebook ihre Designs beigesteuert. Auch von Herstellern wie Intel, AMD und Quanta gibt es offene Spezifikationen. Weitere Vorschläge befassen sich mit Storage und Hardware-Management.

Google plant die in seinen Rechenzentren verwendete 48V-Technologie beim OCP einzureichen. Die Alternative zur 12V-Spannungsversorgung von Racks ist laut Google mindestens 30 Prozent energieeffizienter. Zusammen mit Facebook will Google nun an einem OCP-Standard für 48V-Racks arbeiten.

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