IBM: Red-Hat-integrative Neuausrichtung des Software-Portfolios

07.08.2019

Anlässlich der kürzlich abgeschlossenen Übernahme des marktführenden Open-Source-Spezialisten Red Hat hat IBM rasch sein Software-Portfolio überarbeitet. Im neuen Angebot spielt die Cloud und mit ihr Red Hat OpenShift die Hauptrolle.

Wie IBM bekanntgab, hat es sein Portfolio nach vollzogener Übernahme von Red Hat neu ausgerichtet: ab sofort läuft es cloud-nativ und ist für den Betrieb auf Red Hat OpenShift optimiert. Diese neuen Cloud-nativen Funktionen stellt der IT-Konzern als vorkonfigurierte Lösungen namens IBM Cloud Paks bereit – jeweils von IBM zertifizierte und containerisierte Software mit gemeinsamem Betriebsmodell, gemeinsamem Angebot an Diensten sowie einem einheitlichen Dashboard für eine bessere Transparenz und Kontrolle über unterschiedliche Clouds hinweg.

 

Basis der IBM Cloud Paks seien jeweils mehr als 100 IBM-Software-Produkte, die für den Einsatz auf Red Hat OpenShift optimiert wurden. Als ihre Vorteile betont IBM umfassenden Software-Support, die Sicherung des gesamten Stacks, einfache Implementierbarkeit und ein verbrauchsbasiertes Preismodell. Die ersten fünf ab sofort verfügbaren IBM Cloud Paks heißen Cloud Pak for Data, Cloud Pak for Applications, Cloud Pak for Integration, Cloud Pak for Automation und Cloud Pak for Multicloud Management.

 

Zudem hat IBM angekündigt, Red Hat OpenShift fortan als neuen Managed-Service auf der IBM Cloud anzubieten. Zudem werde es die Container-Anwendungsplattform des Open-Source-Software-Fertigers neu auch auf IBM Z und LinuxONE unterstützen. Nicht zuletzt offeriert IBM nun Beratungs- und Technologieservices für Red Hat, für die es auf einen Pool von weltweit mehr als 80.000 Red Hat-zertifizierten Beratern zurückgreifen könne.

 

Insgesamt stellt IBM alle neuen Anwendungen und Services auf seiner hybriden Multicloud-Plattform bereit. Diese basiert auf Open-Source-Technologien, darunter Red Hat OpenShift und Red Hat Enterprise Linux.

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