Kubernetes-Paketmanager Helm 2.0 veröffentlicht

18.11.2016

Die neueste Version des Kubernetes-Paketmanagers bringt neue Features und verbessert die Benutzbarkeit.

Ab sofort ist Version 2.0 des Kubernetes-Paketmanagers Helm verfügbar. Daran haben die Entwickler zahlreiche Features verbessert, sodass Helm 2.0 nicht rückwärtskompatibel ist. Helm ermöglicht es, über Kochrezepte, die in Community-Repositories lagern (sogenannte Charts), verteilte Anwendungen wie einen MariaDB-Cluster oder die Continuous-Integrations-Software Jenkins in einem Kubernetes-Cluster zu installieren.

Beim neuen Release wurde der Fokus vom einsamen Entwickler auf die Arbeit in Teams verschoben. Dazu setzt Helm auf eine Client-Server-Architektur, die aus dem Commandline-Tool Helm und der Serverkomponente Tiller besteht. 

Neu im Release 2.0 von Helm ist auch die Möglichkeit, Rollbacks durchzuführen, also nach der Installation eines Kubernetes-Pakets auf einen älteren Zustand zurückzuwechseln. Chart-Autoren bekommen eine neue Möglichkeit, Abhängigkeiten zu einem Kubernetes/Helm-Projekt hinzuzufügen. Dabei wurde auch das Format der Index-Datei von Repositories geändert. 

Darüber hinaus gibt es einige kleinere Änderungen an dem Commandline-Interface von Helm, die die Benutzung vereinfachen sollen. 

Ein Quickstart-Dokument und die Installationsanleitung geben eine Einführung in den Start mit Helm 2.0. 

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