Linus Torvalds hat schlecht gefrühstückt

03.08.2015

Weil die Entwicklung des Kernel-Release 4.2 nicht wie gewollt voranschreitet, ist der Linux-Erfinder verstimmt.

Wie es aussieht, würde die anstehende Veröffentlichung der Kernel-Version 4.2 mehr als die sonst üblichen fünf Release-Kandidaten erfordern, schreibt Linus Torvalds in einer Mail an die Entwicklerliste. Der Grund dafür sei, dass sich die Entwicklung nicht wie erwartet stabilisiere, sondern einige "ziemlich nervige" Fehler aufgetaucht seien.

Torvalds hofft,  dass sich die Situation in den kommenden zwei Wochen bis zum RC7 beruhige und er mit dem neuen Kernel so zufrieden sei, ihn für die Allgemeinheit freizugeben.

Bis dahin gibt er an die Kernel-Entwickler eine Warnung aus: Wer einen Patch schickt, den Torvalds fragwürdig findet, muss damit rechnen, dass er etwas ungehalten reagiere.

Neu im Kernel 4.2 ist etwa der AMDGPU-Treiber, der mit einer Million Code-Zeilen für einen Rekord in der Kernel-Entwicklung gesorgt hat. Darüber hinaus wird auch ein Fix für einen Bug im Kernel zu finden sein, der durch ein Missverständnis von SATA- und RAID-Code bei SSDs zu Datenverlust führen kann.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Linus Torvalds nimmt sich Auszeit

Der Linux-Erfinder will sich vorübergehend aus der Kernel-Entwicklung zurückziehen, um an der Entwicklung seiner Persönlichkeit zu arbeiten.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019