Neue Systeme von IBM

05.02.2013

Im Rahmen seiner großen Frühjahrs-Ankündigung hat IBM jetzt mehr als 30 neue Produkte vorgestellt.

Ein Schwerpunkt der Ankündigungen betrifft neue, kostengünstigere Systeme auf der Basis der neuen Power-7+-Prozessoren, die Cloud- und Big Data-Anwendungen auch für KMU erschwinglich werden lassen. Insbesondere Modelle mit Linux-Betriebssystem wie PowerLinux 7R2 (bis 16 Cores und 512 GByte Memory) beziehungsweise PowerLinux 7R1 (bis zu 8 Cores und 256 GByte Memory) konkurrieren dabei auch preislich direkt mit x86-Hardware. Sie sollen den Umstieg auf die Power-Plattform attraktiv machen.

Auch bei den Power-7+-Systemen für höhere Ansprüche finden sich Neuerungen. So gib es im Segment PureSystems - das sind aus Hard- und Software bestehende Appliances - eine neue Low-cost-Version des PureSystems-Application-Systems.  Mit seinem Scale-In-Design und integrierter Expertise soll PureSystems Kunden helfen, Komplexität zu reduzieren. Dazu kommt das neue PureData System for Analytics powered by Netezza, das 50 Prozent mehr Datenkapazität pro Rack bietet und in der Lage ist, Daten dreimal schneller zu verarbeiten als sein Vorgänger. Neue Modelle sind außerdem beim Nachfolger des IBM Blade Center, dem Flex System, im Angebot.

Im Bereich Storage ist neu, dass die externe Deduplikationseinheit IBM System Storage TS7600 ProtecTIER nun auch NFS unterstützt. Die IBM Realtime Compression Appliance STN7800 ist nun fünfmal schneller als zuvor. Im Netzwerksegment stellt IBM, das in der Vergangenheit schon einmal alle Netzwerktechnik samt zugehöriger Patente verkauft hatte, nun wieder eigene Hardware vor, weil es die für seine integrierten PureSystems benötigt. Neu sind hier Switche mit FibreChamnnel und 10 GbE-Ports und ein kostengünstiger 10 GbE-Switch für Cat-6-Kupferkabel mit RJ45-Stecker.

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