ADMIN-Tipp: Rettung mit LVM

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Boot-CDs sind praktisch, um ein kaputtes Linux-System zu reparieren: booten, mounten, rooten, gruben, fertig. Etwas schwieriger wird der Mount-Schritt, wenn man LVM verwendet.

Bei der Rettung von eines kaputten Linux-Systems hat sich eine Chroot-Umgebung schon tausendfach bewährt. Bootet man von einer beliebigen Linux-DVD, die in eine Shell führt, muss das Dateisystem des zerschossenen Linux nur gemountet werden, dann gelangt man mittels "chroot" in eine Umgebung, in der man beispielsweise den Grub-Installer neu ausführen kann - eventuell sind noch Bind-Mounts für die Proc-, Sys-, und Dev-Dateisysteme nötig, aber das ist eine andere Geschichte.

Schwieriger wird das Mounten, wenn es statt klassischer Partitionen eine Aufteilung mit dem Logical Volume Manager (LVM) gibt, was bei vielen Linux-Distributionen die Standard-Einstellung ist. Hier gilt es erst einmal die Volumes zu finden, bevor man die passende mounten und dann mit der Wiederherstellung fortfahren kann. Die Volume Groups gibt der folgende Befehl aus:

# lvm vgscan -v

Als nächstes aktiviert dieser Befehl sie:

# lvm vgchange -a y

Die logischen Volumes lassen sich dann so anzeigen:

# lvm lvs --all
  LV       VG          Attr      LSize   Pool Origin Data%  Move Log Copy%  Convert
  LogVol00 vg_centhost -wi-ao--- 297,60g  

Schließlich bleibt nur noch, das Logical Volume am gewünschten Ort zu mounten:

# mount /dev/vg_centhost/LogVol00 /mnt/
27.11.2013

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