Ubuntu 16.10 wird noch cloudiger

16.10.2016

Das neue Release der Ubuntu-Linux-Distribution konzentriert sich auf Cloud-Neuerungen, aber soll sich gleichzeitig auch für Desktops und mobile Geräte eignen. 

Mit Ubuntu 16.10 "Yakkety Yak" wurde das neueste Release der freien Linux-Distribution von Canonical veröffentlicht. Sie wurde insbesondere hinsichtlich eines Einsatzes als Cloud- und Container-Betriebssystem verbessert, wie Mark Shuttleworth, der CEO von Canonical, betont: "The world’s fastest hypervisor, LXD, and the world’s best cloud operating system, Ubuntu, together with the latest OpenStack and Kubernetes make for the world’s fastest and best private cloud infrastructure".

Version 2.0 der Deployment-Software MaaS (Metal as a Service) installiert in der Default-Konfiguration Dienste hochverfügbar. Damit und mit der Bedienung über eine REST-Schnittstelle soll sich ein physisches Rechenzentrum "wie eine Cloud anfühlen". Juju 2.0 vereinfacht es, verteilte Anwendungen wie Kubernetes oder Hadoop einfacher installieren. Zusätzlich zu OpenStack unterstützt Juju nun auch VMware vSphere. OpenStack wird im eben erschienenen Newton-Release ausgeliefert. 

Ubuntu 16.10 bietet drei Container-Typen: Prozesscontainer mit Docker, Maschinencontainer mit LXD und Anwendungscontainer mit Snapd. Das Snap-Format wir zur Verteilung von Anwendungen unterstützt. Laut Canonical stehen mehr als 500 Anwendungen als Snap-Paket bereit.

Eine Developer-Preview gibt einen Vorgeschmack auf den Unity-Desktop 8, der auf Desktop und Mobilgeräten für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgen soll. 

Downloads von Installer- und Live-Images sind auf der Release-Seite von Ubuntu 16.10 zu finden.

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