opsi 4.1 veröffentlicht

28.02.2018

Eine neue Version des Linux-basierte Client-Management-Systems ist fertig. 

Ab sofort ist Version der freien Linux- und Windows-Client-Management-Software opsi 4.1 verfügbar. Große Teile der serverseitigen opsi-Basis wurden dabei auf einen aktuellen Stand gebracht, zum Beispiel mit Python 2.7 und systemd.

Der neue Multidisk-Mode bietet eine Unterstützung der Betriebssystem-Installation auf Systemen mit mehreren Festplatten. Dabei kann die gewünschte Zielfestplatte ausgewählt werden. Dies kann z.B. die erste SSD oder die erste rotierende Festplatte sein. Mit dem Release wird auch ein umfangreiches Update des Konfigurationseditors opsi-Configed zur Verfügung gestellt. Die neue Version läuft mit einem opsi-Server der Version 4.1 wie auch der Version 4.0.7.

Die neue Oberfläche enthält zahlreiche Verbesserungen hinsichtlich der Nutzung. Dazu zählen unter anderem neue Optionen für die Depotselektion, eine verbesserte Navigation im Client-Tree, die zusätzliche Unterstützung von Mehrfachauswahl für wichtige Clientfunktionen (Software-Inventur mit Batch-Ausgabe der Ergebnisse), die Möglichkeit, einzelne Client-Property-Werte statt alle Werte im Block auf den Server- Default zurückzusetzen.

Die umfangreichste Überarbeitung hat das Lizenzmanagement erfahren. Für alle Tabellen sind jetzt Freitext-Suchfunktionen zur schnelleren Datensatzauswahl verfügbar. Die Zuordnungen zwischen Lizenzpool und Software-ID sind mit zusätzlichen Strukturierungsmöglichkeiten ausgestattet, sodass das Handling dieser elementaren Funktion deutlich erleichtert wird.

Die opsi-Erweiterung VHD-reset hat die Anwendung in Schul- bzw. Schulungs- umgebungen im Fokus. Das Ziel ist die schnelle Wiederherstellung von Schulungscomputern unter Nutzung der Windows-Technologie 'Virtual Hard Disk' (VHD). Eine Installation von Windows (über opsi) erfolgt hierbei nicht in eine Partition sondern in eine 'Virtual Hard Disk'. Parallel dazu wird eine Child-VHD erstellt, die Veränderungen an einem Rechner aufnimmt. Um den Ursprungszustand wieder herzustellen, wird beim Reboot eines Rechners die Child-VHD ausgetauscht. Diese Erweiterung ist kostenpflichtig und wird als Bundle zusammen mit der Erweiterung opsi-local-image abgegeben. 

Die Zusammenfassung der Neuerungen des Release 4.1 ist auf https://uib.de/de/opsi/aktuelles/opsi-41/ zu finden. 

Mit dem Erscheinen von opsi 4.1 wird sich die Weiterentwicklung auf diese Version konzentrieren. Die Pflege von opsi 4.0 wird bis Ende 2018 fortgesetzt und dann eingestellt.

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