Auch wenn auf der Packung "Cloud Computing" steht, steckt dahinter eigentlich Virtualisierungstechnologie mit cleveren Management-Funktionen. ADMIN 05/2010 ... (mehr)

Praktische Erfahrung

Schon lange sind auch preiswerte Server in der Lage, mehr als eine Anwendung auszuführen. Was mit teuren Mainframe-Systemen bereits in den 70er Jahren anfing, ist seit einigen Jahren von klassischer x86-Hardware fortgesetzt worden. Multicore-Systeme mit genügend Speicher können heute problemlos eine handvoll virtuelle Serversysteme ausführen. Das reduziert nicht nur Strom- und Platzkosten, sondern erleichtert auch das Handling der einzelnen Systeme. Der andauernde Konkurenzkampf zwischen VMWare, Citrix und nicht zuletzt Microsoft haben die Feature-Listen der kostenlosen Einstiegsversionen in den letzten Jahren immer länger werden lassen. Für kleine Firmen dürfte die freie Xenserver-Version ausreichen. Wer automatische Speicherzuweisung, Hochverfügbarkeitsoptionen und ein erweitertes Reporting- und Meldesystem benötigt, kommt mit der knapp 750 Euro pro Server teuren Advanced Version bereits sehr weit. Wer sowohl Windows- als auch Linux-Systeme virtualisieren möchte, ist mit der aktuellen Version von Xenserver gut beraten. Interessierte finden unter den Links [3] bis [9] jede Menge weiterführenden Lesestoff im Netz. Damit Sie sie nicht abtippen müssen, besuchen Sie einfach die ADMIN-Website http://www.admin-magazin.de, wo Sie nur auf die Links klicken müssen.

Listing 1

Xenserver-API

package de.pm.xenserver.test;
import java.net.URL;
import java.util.Map;
import com.Xensource.xenapi.Connection;
import com.Xensource.xenapi.Host;
import com.Xensource.xenapi.Session;
import com.Xensource.xenapi.Task;
import de.pm.xenserver.utils.Server;
public class TestAPI {
    /**
    * @param args
    */
    public static void main(String[] args) throws Exception {
       if (args.length != 3 && args.length != 5)
       {
           System.out.println("Expected arguments: <host> <username> <password> [nfs server] [nfs path]");
           return;
       }
       Server server = new Server(args[0], args[1], args[2]);
       URL url = new URL("http://" + server.getHostname());
       final Connection con = new Connection(url);
       Session session = Session.loginWithPassword(con, server.getUsername(), server.getPassword(), "1.3");
       Host host = session.getThisHost(con);
       Map<Host, Host.Record> allhostrecs = host.getAllRecords(con);
       System.out.println("got: " + allhostrecs.size() + " records");
       if (allhostrecs.size() > 0)
       {
           System.out.println(allhostrecs.values().toArray()[0].toString());
       }
       Map<Task, Task.Record> allrecords = Task.getAllRecords(con);
       System.out.println("got: " + allrecords.size() + " records");
       if (allrecords.size() > 0)
       {
           System.out.println(allrecords.values().toArray()[0].toString());
       }
       Session.logout(con);
    }
}

Der Autor

Ramon Wartala ist freiberuflicher System Engineer in Hamburg und implementiert individuelle IT-Lösungen für Online-Marketing-Firmen im Agentur- und Vermarkterumfeld.

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