Beinahe enzyklopädisch behandelt unser Schwerpunkt-Artikel über IPSEC verschlüsselte Verbindungen zwischen Linux, Windows, BSD, Solaris, Cisco- sowie ... (mehr)

Profile

Mit »Hinzufügen« muss der Admin zunächst ein Profil auswählen, von dem Einstellungen für die virtuelle Instanz wie etwa Namenspräfix, Anzahl der CPUs, Arbeitsspeicher sowie die Verfügbarkeit einiger weiterer Parameter abhängen. Im Profil lässt sich übrigens auch festlegen, ob der direkte Remote-Zugriff via VNC erlaubt sein soll.

Übrigens stellt UVMM im Assistenten zum Erzeugen virtueller Instanzen eine Reihe vordefinierter Profile zur Verfügung, die die meisten Einstellungen mit sinnvollen Vorgabewerten füllen. Der Administrator kann diese Werte entweder direkt im Assistenten oder später in den erweiterten Einstellungen nachträglich ändern. Zurzeit stehen abhängig von der verwendeten Rechnerarchitektur (i386 oder AMD64), die vordefinierten Profile Windows XP, Windows 7, Windows 7 (64 Bit), Windows 2003, Windows 2003 R2 (64 Bit), Windows 2008, Windows 2008 R2 (64 Bit), UCS 2.4, UCS 2.4 (64 Bit), Other und Other (64 Bit) zur Auswahl. Zusätzlich liest der UVMM vorhandene Profile aus dem LDAP-Verzeichnis. Experten können diese dort im Container »cn=Profiles,cn=Virtual Machine Manager« auch direkt bearbeiten, zum Beispiel im grafischen Univention Directory Manager (UDM).

Abbildung 5: Profile für virtuelle Instanzen sind beim UCS konsequenterweise auch im LDAP gespeichert.

Dort lassen sich übrigens auch weitere Profile hinzufügen. Mit der aktuellen UCS-Version 2.4-2 wird das UVMM-Modul übrigens vom Univention-Directory-Listener-Modul aktualisiert, sobald sich Informationen über virtuelle Maschinen im LDAP ändern, was zu einer deutlichen Lastreduzierung führen soll.

Laufwerkstypen

Mit »Weiter« lässt sich ein Laufwerk in die Virtualisierungsumgebung einbinden. Bei virtuellen Festplatten ist wahlweise das Erstellen einer Image-Datei oder das Auswählen einer vorhandenen Image-Datei möglich. Der Admin kann für Festplatten-Images bei KVM auch das erweiterte Standardformat »qcow2« verwenden (Default), das Copy-on-Write unterstützt oder das einfache Raw-Format. Bei Copy-on-Write überschreibt eine Änderung nicht das Original, sondern legt die neue Version an einer anderen Position ab. Dabei wird allerdings die interne Referenzierung derart aktualisiert, dass ein Zugriff wahlweise auf die Originalversion oder die neue Version möglich ist, eine entscheidende Voraussetzung für das Erstellen von Sicherungspunkten. Diese Funktion steht nur bei virtuellen Festplatten im erweiterten Image-Format zur Verfügung. Auf Xen-Systemen gibt es dagegen nur das Raw-Format.

Abbildung 6: Beim Hinzufügen von Laufwerken stehen das Gcow- und das Raw-Format zur Auswahl.

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Ausgabe /2019