Virtueller Univention-Summit hat digitale Souveranität im Fokus

21.01.2021

Am 28. Januar 2021 veranstaltet Univention seinen insgesamt 14. Summit, den der Open-Source-Anbeiter erstmals rein digital durchführen wird. Zentrales Veranstaltungs-Thema wird digitale Souveranität sein.

Das Kernthema des rein virtuellen Univention-Summit am 28. Januar 2021 ist gleichzeitig Titel dessen Keynote, mit der Univention-CEO Peter Ganten die Veranstaltung eröffnen wird: "Digital Sovereignty: Spread Possibilities, not Dependencies". In weiteren Vorträgen sprechen danach Frank Karlitschek (Nextcloud) über das sichere und effiziente Zusammenarbeiten, während Rafael Laguna (Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND) einen Blick auf die digitale Zukunft Europas wirft.

 

Insgesamt will der Summit den Teilnehmern praktische Tipps für die sichere und souveräne Gestaltung von IT-Infrastrukturen und das Erreichen digitaler Souveränität vermitteln. Dazu legt unter anderem der Technik-Experte Kurt Garloff die technische Infrastruktur der europäischen Cloud-Infrastruktur dar. Weiter diskutieren Sven Thomsen (Leiter der Abteilung Digitale Agenda und zentrales IT-Management der Landesregierung Schleswig-Holstein), Dr. Martin Hagen (Senator für Finanzen Hansestadt Bremen), Johann Bizer (CEO von Dataport) und Adriana Groh (Open Knowledge Foundation) mit Peter Ganten über digitale Souveränität in der Öffentlichen Verwaltung.

 

Zur Präsentation des hauseignen Portfolios offeriert Univention Technik-Tracks, wo z. B. die automatisierte Installation von UCS als Container für Docker- oder Podman-Umgebungen live demonstriert wird, und Anwendervorträge, in deren Rahmen unter anderem SUSE die Migration von 200.000 Benutzerkonten auf den Univention Corporate Server beschreibt. Der Education Track nimmt sich schließlich das Thema digitale Bildung vor. Hier erfahren die Teilnehmer beispielsweise, wie die Einbindung von iPads in die IT-Infrastruktur an den Bremer Schulen funktioniert oder wie die Stadt Neumünster einen einfachen, schnellen und sicheren Zugriff auf ihre digitale Bildungsangebote ermöglicht.

 

Weiter ermöglichen virtuelle Roundtables und Workshops den Teilnehmern, sich mit Experten zum Beispiel darüber auszutauschen, wie sich Themen wie der Trend zur Cloud und Digitale Souveränität vereinbaren oder sich Office-Anwendungen wirtschaftlich mit Open-Source-Lösungen umsetzen oder mobile Geräte zentral administrieren lassen. Im Rahmen einer virtuellen Messe sollen nicht zuletzt über 25 Anbieter ihre Produkte vorstellen, darunter Nextcloud, Bechtle, agorum, ONLYOFFICE und Open-Xchange.

 

Auf der eigenen Messe-Webseite können sich Interessierte für je 30 Euro pro Teilnehmer zum virtuellen Univention-Summit anmelden. Hier finden sich neben weiteren Veranstaltungsinformationen auch eine vollständige Agenda.

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