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Netterweise liegen Tengine schon ein paar Konfigurationsdateien mit Standardeinstellungen bei. Man kann den kleinen Webserver daher direkt via

sudo /usr/local/nginx/sbin/nginx

starten. Tengine lauscht dann an Port 80 und liefert auf Anfrage die Seite aus Abbildung 3 zurück. Standardmäßig liegt sie unter »/usr/local/nginx/html« . Das ist gleichzeitig der Speicherort für alle die Webseiten (»DocumentRoot« ).

Abbildung 2: Tengine gibt sich mit seiner eigenen Versionsnummer und der Nginx-Version, auf der es basiert, zu erkennen.
Abbildung 3: Tengine meldet sich als Nginx einsatzbereit.

Die zentrale Konfigurationsdatei heißt »nginx.conf« , liegt im Verzeichnis »/usr/local/nginx/conf« und ist, wie Listing 1 beweist, recht leicht zu durchschauen. Kommentare starten mit dem Hash-Zeichen »#« . Zusammengehörende Einstellungen fasst Tengine in Blöcken zusammen, die von geschweiften Klammern begrenzt sind. Eine Ausnahme bilden ein paar Einstellungen, die für sich alleine stehen beziehungsweise global gelten. Jede Einstellung beginnt mit einer sogenannten Direktive, der ein oder mehrere Werte folgen. Das Ende markiert ein Semikolon.

Listing 1

nginx.conf

 

Arbeitsteilung

Tengine startet mit Root-Rechten als Master-Prozess. Dieser ruft anschließend ein paar sogenannte Worker-Prozesse ins Leben, die wiederum die eingehenden Anfragen bedienen. Listing 1 legt fest, dass genau ein solcher Worker-Prozess existieren soll (»worker_processes 1« ). Während man in Nginx hier eine konkrete Zahl angeben muss, ist bei Tengine auch der Wert »auto« erlaubt. Der Master-Prozess erzeugt dann automatisch so viele Worker-Prozesse, wie Prozessorkerne zur Verfügung stehen. Das ist übrigens auch die Vorgabe, wenn man die Einstellung »worker_processes« komplett aus der Konfigurationsdatei streicht. Wie viele Anfragen jeder Worker-Prozess gleichzeitig verträgt, regelt im »events« -Block die Einstellung »worker_connections« – in Listing 1 sind es »1024« .

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Ausgabe /2019