ADMIN 03/14 stellt Erste-Hilfe-Tipps zu Windows-Rettung, Backup und Recovery bei Datenbanken vor und verrät wie man Linux-Systeme vollständig sichert und ... (mehr)

Schweigsam

Da für den Einsatz in Cronjobs optimiert, zeigt ReaR im Regelfall nichts an. »rear -v« aktiviert den Verbose-Modus.

Übrigens zeigt ReaR mit »rear -s« (Simulationsmodus) zunächst nur an, was es tun würde. Hierbei zeigt sich der modulare Aufbau von ReaR. Eigene Erweiterungen lassen sich so einfach an der richtigen Stelle einklinken. Dazu muss man nur ein passend benanntes Shell-Skript im gewünschten Pfad ablegen (Abbildung 3).

Abbildung 3: Der Simulationsmodus von ReaR.

Weitere Optionen für den ReaR-Start listet die Manpage. Hier finden sich auch alle verfügbaren »BACKUP« - und »OUTPUT« -Targets. Danach sollte es möglich sein, vom Rescue-Image zu booten und ReaR stellt von diesem und gegebenenfalls von einem vorhandenen Backup-Medium vollautomatisch das gesamte System wieder her.

Was noch geht

Neben den beschriebenen Standard-Funktionen kann ReaR aber noch einiges mehr. So kann sich der Admin beispielsweise die Ergebnisdateien (unter anderem auch das ISO-Image) per Mail schicken lassen. Auf diese Weise steht ein sehr sicherer Oneway-Übertragungskanal zur Verfügung, um das Recovery-Image vom zu schützenden System herunter zu bekommen.

Im Übrigen ist das Design des Recovery-Images mit Passwörtern, privaten Schlüsseln und so weiter kein großes Geheimnis – vielleicht mit Ausnahme der Authentifizierung für kommerzielle Backup-Clients, die man aber etwa bei IBM Tivoli Storage Manager deaktivieren kann. So muss das Recovery-Image nicht besonders geschützt werden, sondern stellt lediglich die Integrität sicher. Ferner ist ReaR dank des modularen Designs sehr einfach erweiterbar. Im Übrigen kommt ReaR gut mit (U)EFI zurecht und unterstützt auch Itanium- und PowerPC-Systeme.

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Ausgabe /2019