Know-how: Steuerung von Collaboration-Projekten

Grenzüberschreitung

Neue Formen der Zusammenarbeit machen sich nach und nach auch im Unternehmen breit. Ob News-Stream, Firmen-Wiki oder Mitarbeiterprofil – neben der technischen Umsetzung gilt es für die IT-Abteilung, den Faktor Mensch zu berücksichtigen. Denn bei der Einführung neuer Kommunikationswege gilt es, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen. Wie Sie diese Neuorientierung in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen fördern können, zeigt unser Fachartikel.
Für die Mai-Ausgabe hat sich IT-Administrator den Schwerpunkt 'Messaging & Collaboration' auf die Fahnen geschrieben. Lesen Sie darin, wie Sie die Open ... (mehr)

Collaboration steht derzeit im Fokus vieler IT-Verantwortlicher. Erklärtes Ziel: die Zusammenarbeit aller am Prozess beteiligten Personen – extern und intern – zu verbessern. Wissen soll besser verteilt und Daten-Silos aufgebrochen werden. All dies auf Basis einer Kombination gängiger Social Media-Techniken. So soll der Benutzer bloggen, damit Kollegen wissen, woran er gerade arbeitet oder was ihm momentan wichtig ist. Über eine eigene Profilseite kann er seine Expertise bekannt machen. In Wikis wird Wissen mit anderen erarbeitet und festgehalten. Foren und Communities stellen den Austausch und Dateien zentral bereit.

Alle diese Tätigkeiten sollen Benutzer in Zukunft erledigen – auf den ersten Blick ein anspruchsvolles Arbeitspensum. Gerade junge Berufseinsteiger – auch Digital Natives genannt – werden diese Arbeitsweise aber mehr und mehr in die Unternehmen tragen. Viele dieser Mitarbeiter nutzen schon seit Schul- oder Studienzeiten Social Media und Cloud-Dienste, um sich selbst und ihre Arbeit zu organisieren. Diese Generationen arbeiten kaum noch mit ihrer E-Mail-Inbox. Sie stellen Dateien und Informationen vielmehr in Streams bereit und versehen diese mit Schlagwörtern (Tags), damit sie sich wiederfinden oder thematisch sortieren lassen.

Viel Nutzen, aber auch Herausforderungen

Noch versuchen einige Firmen, diesen Trends durch strengere IT- und Firewall-Richtlinien entgegenzutreten. Doch viele Impulse, initiiert insbesondere durch Smartphones, lassen sich nicht aufhalten, sondern bestenfalls verlangsamen. Der Druck auf die IT-Abteilungen nimmt aber auch von anderer Seite zu: aus den eigenen Fachabteilungen. Denn gerade die Software-Hersteller gehen mit ihrem Marketing als Zielgruppe nicht mehr die IT-, sondern die Fachabteilungen an. Diesen zeigen sie den Mehrwert einer Collaboration-Lösung auf und machen sie so interessant. So wird beispielsweise den

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Ausgabe /2022