Systeme: Aktives vs. passives Monitoring bei Echtzeitanwendungen

Sprache unter der Lupe

Echtzeitdaten wie VoIP oder Videokommunikation bedürfen einer besonders hohen Qualität des Netzwerks. Durch die Integration von Monitoring-Funktionen lassen sich die Datenströme kontinuierlich auswerten und Qualitätsprobleme bereits im Ansatz erkennen. Unser Artikel beschreibt, auf welche Leistungskennzahlen es bei Echtzeitanwendungen besonders ankommt und wie sich diese mit Hilfe von aktivem und passivem Monitoring überwachen lassen.
In der Juni-Ausgabe des IT-Administrator dreht sich alles um den Schwerpunkt 'Monitoring & Dokumentation'. So zeigen wir Ihnen, wie die Netzwerküberwachung in ... (mehr)

Der Sammelbegriff Monitoring umfasst sämtliche Arten der unmittelbaren systematischen Datenerfassung, Protokollierung und Überwachung von Prozessen auf der Grundlage von technischen Hilfsmitteln. Dabei ist die wiederholte regelmäßige Durchführung ein zentrales Element der jeweiligen Analyseprogramme, um anhand von Ergebnisvergleichen entsprechende Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Eine wesentliche Funktion des Monitorings besteht darin, bei einem beobachteten Prozess steuernd einzugreifen, sofern dieser nicht den gewünschten Verlauf nimmt beziehungsweise bestimmte Schwellenwerte unter- oder überschritten werden. Ziel eines umfassenden Monitorings ist der reibungslose Betrieb des Netzes und der darauf eingesetzten Anwendungen. In der Praxis bietet ein Überwachungssystem dem IT-Verantwortlichen folgende Vorteile:

- Probleme so rechtzeitig zu erkennen, dass sich diese beseitigen lassen, bevor größere Schäden entstehen

- Ermittlung von systemischen Verfügbarkeitsproblemen

- die Ursache eines Problems zu identifizieren und zu lokalisieren

- durch Know-how-Gewinn zukünftig Probleme früher zu erkennen, um diese zu vermeiden

- Auswertung und Dokumentation aller Netz- und Anwendungsparameter

- Ermittlung der Antwortzeiten der überwachten Anwendungen

- automatische Erzeugung von Langzeitstatistiken für eine Kapazitätsplanung

Leistungskennzahlen als Grundlage

Aus diesem Grund werden in den Unternehmens- bzw. Providernetzen in der Regel sogenannte Service Level Agreements (SLAs) vereinbart. Dieser Begriff bezeichnet eine Vereinbarung beziehungsweise die Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen. Ziel ist es, die Kontrollmöglichkeiten für den Auftraggeber transparent zu machen, indem zugesicherte Leistungseigenschaften wie etwa Leistungsumfang, Reaktionszeit und Schnelligkeit der

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Ausgabe /2023