Schwerpunkt: Daten auf SSDs wiederherstellen

Ausradiert ist nicht verloren

Auf SSD-Laufwerken werden immer mehr Daten gespeichert. Gehen diese durch Anwenderfehler oder physikalische Schäden verloren, muss der Administrator teilweise anders vorgehen als bei der Wiederherstellung von herkömmlichen Festplatten. Wir gehen in diesem Workshop auf die Unterschiede ein und stellen Windows-Tools vor, mit denen sich Daten auf einer SSD wiederbeleben lassen. Diese Werkzeuge helfen meist auch bei Datenverlust auf USB-Sticks und SD-Karten.
Der Verlust wichtiger Daten ist für jedes Unternehmen eine Katastrophe. Daher dreht sich in der Juli-Ausgabe des IT-Administrator alles um das Thema ... (mehr)

Viele Tools zur Wiederherstellung von digitalen Informationen funktionieren mit magnetischen Festplatten genauso wie mit SSD-Laufwerken. Allerdings gibt es einige Werkzeuge, die mit Flash-Speichern besser arbeiten und zuverlässiger Daten wieder zum Leben erwecken. Dies liegt an der Architektur und Arbeitsweise von Flash, was sich besonders bei dateibasierten Systemen bemerkbar macht.

Besonderheiten bei der Datenspeicherung

Die einzelnen Speicherzellen auf SSDs und anderen Flash-Speichern werden mit der Zeit unzuverlässig und können kaputt gehen. Im Fall von defekten Sektoren sind dann auf einen Schlag 128 Speichereinheiten betroffen. Auch wenn nur eine Speicher-Page defekt ist, markiert der Controller den ganzen Bereich als nicht mehr nutzbar. Die restlichen 127 Pages sind zwar grundsätzlich noch lesbar, vom Controller aber für den Zugriff gesperrt. Sind Informationen in diesen Bereichen hinterlegt, lassen sie sich häufig nicht rekonstruieren. Mit speziellen, meist vom Hersteller entwickelten Verwaltungstools entdecken Sie defekte Bereiche auf einer SSD frühzeitig. Es ist daher sinnvoll, diese Hersteller-Werkzeuge zu installieren, die SSDs regelmäßig zu überprüfen und möglichem Datenverlust proaktiv vorzubeugen.

Pro Version ein Speicherort

Wenn Sie mit einer magnetischen Festplatte ein Office-Dokument während der Bearbeitung regelmäßig speichern, dann hinterlegt Windows die Datei immer an der gleichen Stelle. Die Datei wächst zwar mit der Zeit, lässt sich aber leicht lokalisieren. Diese Technologie gilt aber nur für herkömmliche Festplatten – bei einer SSD funktioniert dieser Vorgang anders. Ein Flash-Laufwerk schreibt die verschiedenen Versionen von Dateien an unterschiedlichen Stellen. Das erschwert die Wiederherstellung einer bestimmten Datei.

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019