Workshop: Open Source-Tipp

Schnellstart

Auf Linux-Systemen startet das System über den Init-Prozess. Lange Zeit kam hierfür ein SystemV-basierter Init-Dienst zum Einsatz. Seit einiger Zeit existiert mit systemd allerdings eine Alternative. Diese wird zwischenzeitlich von nahezu allen großen Linux-Distributionen eingesetzt. Unser Open Source-Tipp verrät, wie der Systemstart zum Sprint wird.
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Der Init-Prozess ist der erste Prozess auf einem Linux-System und erhält üblicherweise die Prozess-ID “1”. Konfigurationsanweisungen sorgen dafür, dass der Prozess eine grundlegende Systeminitialisierung durchführt und schließlich alle für einen erfolgreichen Systemstart notwendigen Dienste aktiviert. Teil der Systeminitialisierung ist beispielsweise das Einbinden von Dateisystemen, das Setzen der Systemsprache und der Kernelparameter.

Das ursprüngliche SystemV-basierte Init-System ist mittlerweile in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr aktuellen Anforderungen. Das lässt sich beispielsweise daran erkennen, dass es Dienste in einer seriellen Reihenfolge startet. Das wiederum hat zur Folge, dass ein Systemstart sehr lange dauert. Auf Server-Systemen ist dies nicht wirklich ein Problem, aber für Desktop-Systeme eher nicht wünschenswert.

Mit Upstart entwickelten einige Entwickler der Linux-Distribution Ubuntu dann einen Nachfolger. Dieser wurde auf Grundlage des SystemV-Codes erstellt und es wurde großer Wert darauf gelegt, eine höhere Geschwindigkeit beim Starten von Systemen zu erreichen. Upstart kann Jobs deshalb parallel

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