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Linux

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Speicher muss nicht nur laufend größer werden, sondern auch schneller. In Zeiten von Virtualisierung und immer leistungsfähigeren Rechnern, die zeitnah auf ... (mehr)

»Neuere Ubuntu-Versionen liefern ja unter Umständen die Namen der Netzwerkinterfaces über biosdevname. Typischerweise führt das zu Interfaces wie "p2p1" oder "em0". Können Sie kurz das Benennungsschema erklären und gibt es einen Weg, um die alten Namen der Netzwerkinterfaces wiederherzustellen?«

Ursprünglich wurde biosdevname von DELL entwickelt und dann unter der GPL veröffentlicht. Der Name biosdev-name wird verwendet, da die Benennung über die physikalische Anordnung der Interfaces am Motherboard erfolgt: "em" für embedded/on-board, "*p*" für die Positionierung am PCI-Bus. Die Namen der Netzwerkinterfaces folgen der physischen Anordnung auf dem Motherboard. Die Firmware gibt dabei über das SMBIOS die Namen an das Betriebssystem weiter. Bei LAN-On-Board Interfaces sieht das Ganze folgendermaßen aus:

emport number_virtual function instance / NPAR Index

Bei PCI add-in-Karten zeigt sich folgendes Schema:

pslot numberpport number_virtual function instance / NPAR Index

Wenn Sie anstatt biosdevname wieder zur altbekannten Bezeichnung nach ethX-Schema zurückkehren wollen, empfiehlt sich die nachfolgende Vorgehensweise. Diese Methode wurde anhand einer Ubuntu Server 14.04-Installation auf dem Thomas-Krenn LES v2 überprüft. Entfernen Sie zunächst das Paket biosdevname:

sudo apt-get purge biosdevname

Mittels »update-initramfs -u« aktualisieren Sie im Anschluss das initramfs-Image, das beim Booten dir Treiber bereitstellt, für den neuesten Kernel:

sudo update-initramfs -u
update-initramfs: Generating /boot/initrd.img-3.13.0-24-generic

Vor dem Neustart sollten Sie noch in der Konfigurationsdatei »/etc/network/interfaces« prüfen, ob ein passender Eintrag für ein ethX-Interface existiert.

...

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