NetApp AltaVault

Sicheres Backup in die Cloud

Die Datensicherung zu einem Cloud-Anbieter im Internet bietet diverse Vorteile. Die Daten werden in ausreichender Entfernung zum eigenen Rechenzentrum gesichert, die Backup-Kapazität – und damit auch die Kosten – passt sich flexibel dem Bedarf an, und der Administrationsaufwand ist gering. Für den notwendigen Datenschutz sorgt eine wirksame Verschlüsselung. IT-Administrator hat sich genauer angesehen, wie sich diese Vorteile mit der AltaVault Appliance von NetApp nutzen lassen.
Die Datenberge in Unternehmen wachsen rasant. Umso wichtiger ist das richtige Storage-Management für Admins. In der November-Ausgabe betrachtet ... (mehr)

Die Sicherungsappliance NetApp AltaVault, bisher bekannt unter dem Namen Steelstore, dient als Schnittstelle, um eine Public oder Private Cloud für die Backup- und Archivierungsstrategie zu nutzen. Dazu sendet die AltaVault Appliance (AVA) die Daten an einen der vielen öffentlichen oder privaten Objektspeicher oder an eine Lösung, die auf dem NetApp-eigenen Produkt StorageGrid Webscale basiert. Der AVA-Einstieg beginnt bei 40 TByte unterstützter Cloud-Kapazität und endet bei 1,92 PByte. Bei 30facher Deduplizierung lassen sich logisch bis zu 57 PByte in der Cloud speichern. Um dies zu realisieren, stehen verschiedene AVA-Modelle zur Verfügung, wobei es sich aus technischer Sicht um drei Lösungsvarianten handelt.

So kann der Kunde in seinem Datacenter eine physische oder virtuelle Appliance betreiben oder sich für eine Cloud-basierte AVA in der AWS oder Azure Cloud entscheiden. Dabei verwalten die Cloud-Appliances bis zu 80 TByte, die virtuellen bis zu 160 TByte und die größte physische Appliance AVA800 bis zu 1,92 PByte, die funktional gesehen identisch arbeiten. Im Test nutzen wir das virtuelle Modell AVA-v8, das unter VMware vSphere und Microsoft Hyper-V lauffähig ist.

Üppige Hardwareanforderungen

Die zu installierende VM benötigt minimal vier vCPUs und 24 GByte vRAM. Gerade in Produktionsumgebungen sollte zudem kein Overcommitment stattfinden und vCPUs sowie vRAM sollten reserviert werden. Die VM benötigt darüber hinaus 150 GByte für die Betriebssystemplatte und ein zusätzliches Laufwerk für den Datencache. Bei der getesteten AVA-v8 sind 10 TByte empfohlen, 8 TByte für den eigentlichen Cache und 2 TByte für Metadaten. Jede AVA kann bezogen auf den Datencache die fünffache Kapazität in der Cloud verwalten, also hier entsprechend der 8 TByte Cache dann 40 TByte Cloud-Kapazität. Bei den anderen Modellen sind die Werte entsprechend höher, die Relationen aber stets

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