Deutscher Rechenzentrumspreis auf der future thinking, 25. und 26. April, Darmstadt

Wasserkühlung revisited

Darmstadt beheimatete am 25. und 26. April die deutsche Rechenzentrums-Kongressmesse future thinking. Im Mittelpunkt standen innovative Kühltechniken und die Nutzung der RZ-Abwärme. Die Bedeutung dieser Themen verdeutlichte auch die Auswahl der Gewinner des diesjährigen Deutschen Rechenzentrumspreises.
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Rechenzentren benötigen immer weniger Energie für die Kühlung, verbrauchen aber wegen steigender Leistungen mehr Strom, der anschließend zu Abwärme wird – deshalb ist der Einstieg in Technologien zur Wärmerückgewinnung ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem energieeffizienteren RZ-Betrieb. Dass es Future Thinking ernst mit diesem Thema war, bezeugte nicht nur eine umfangreiche Vortragsreihe. Auch unter den Gewinnern des Deutschen Rechenzentrumspreises, der im Rahmen der Veranstaltung jährlich in acht Kategorien und einem Publikumspreis vergeben wird, beschäftigten sich einige mit diesem Thema.

Kühlung räumt Preise ab

Den Publikumspreis etwa gewann ein Gemeinschaftskonzept von ICT Facilities und dem Lehrstuhl für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart. "ICT Performer" ist ein Rechenzentrumskomplettsystem, das sich auch in Bestandsimmobilien einbringen lassen soll. Das interessanteste Detail sind hierbei Peltier-Elemente, die Temperaturdifferenzen in einen Stromfluss umsetzen können und umgekehrt. Sie sollen aus der Abwärme Strom generieren, der dann dem Rechenzentrum direkt wieder zugeführt wird.

In der Kategorie "Ideen und Forschung fürs Rechenzentrum" siegte das Institut für Technische Thermodynamik der TU Darmstadt. Dieses Konzept sieht vor, das Rechenzentrum der Universität als Wärmequelle zu nutzen, indem dessen Abwärme in das Fernwärmenetz der TU eingespeist wird – das ist hier besonders einfach, weil Wärmeerzeugung und Fernwärmenetz in einer Hand liegen. Prognostiziert sind als Ergebnis 26 Prozent weniger Energieverbrauch bei der Wärmeerzeugung.

Wasserkühlung in der Praxis

Näher an der Realität als diese Konzepte sind für IT-Administratoren freilich klassische Hard- und Softwareprodukte. Thomas-Krenn-Server sollen

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