Kubernetes-Distribution OpenShift (1)

Räderwerk

Container professionell einzusetzen, erfordert eine Orchestrierungssoftware wie Kubernetes, die nicht einfach zu betreiben ist. Leichter geht es mit einer Kubernetes-Distribution wie Open-Shift, die von Red Hat als kommerzielles Angebot wie auch als Open-Source-Variante verfügbar ist. Im ersten Teil der Workshop-Serie beschreiben wir die Installation eines Minimal-Clusters und erklären, wie Sie die Inventory-Datei im Griff behalten.
Kommerzielle Software von der Stange oder quelloffene Produkte, die lizenzkostenfrei und flexibler sind, dafür aber oft entsprechendes Know-how voraussetzen? ... (mehr)

Kubernetes hat sich im Bereich Container-Orchestrierung als klare Nummer eins etabliert, sodass selbst Cloud-Hoster wie Amazon und Azure mittlerweile Kubernetes-Services anbieten, die recht einfach zu benutzen sind. Schwieriger wird es beim do it yourself, da bei einem selbstaufgesetzten Kubernetes-Cluster viele kleine Schräubchen zu drehen sind. Die goldene Mitte stellt eine Software wie OpenShift dar, die das Aufsetzen eines Clusters mit vielen nützlichen Voreinstellungen vereinfacht. OpenShift ist eine sogenannte Kubernetes-Distribution von Red Hat, die als Open Source sowie kommerzielles Angebot mit Support verfügbar ist.

Technisch sind die Open-Source-Variante "Origin" und die Enterprise-Ausgabe identisch, aber Letztere ist nur auf Red Hat Enterprise unterstützt und mit kostenpflichtigem Support-Vertrag zu erwerben. Origin lässt sich alternativ auch auf CentOS und Fedora installieren. Offiziell heißt Origin seit der letzten Version "OKD" (Origin Community Distribution of Kubernetes), um die enge Verwandtschaft zu Kubernetes zu unterstreichen.

OpenShift als Kubernetes-Distribution fürs Enterprise

Red Hat hat OpenShift um einige Funktionen erweitert, die in Kubernetes fehlen beziehungsweise fehlten, denn einige Features sind mittlerweile wieder in Kubernetes eingeflossen – Red Hat ist hinter Google der zweitgrößte Contributor zum Kubernetes-Projekt. Als Kubernetes-Distribution, die in erster Linie auf Continuous Integration und Deployment ausgerichtet ist, bietet OpenShift beispielsweise noch Objekte wie Builds und BuildConfigs, die den Weg vom Quellcode zu einem fertigen Image beschreiben. Ein weiterer Baustein in dieser Hinsicht, der im normalen Kubernetes fehlt, sind die Imagestreams, die es ermöglichen, in einem Repository vorhandene Images zu überwachen und bei Änderungen einen Rebuild eigener Images auszulösen.

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Ausgabe /2019