Aus dem Forschungslabor

Dinosaurier

Neben dem von Moore's Law definierten regelmäßigen Zuwachs an Computerleistung pro Dollar sind wir an einen zweiten, dauerhaften Trend gewöhnt: Chips werden immer kleiner. Doch für mehr Performance im maschinellen Lernen hat Start-up Cerebras nun einen wahren Chip-Dino erschaffen.
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Mit einer Kantenlänge von 22 Zentimetern überragt der Chip namens "Wafer Scale Engine" viele marktgängige Tablets und er dürfte damit der Größte seiner Art aller Zeiten sein. Doch seine Größe dient natürlich einem Zweck: dem großen Bedarf an Rechenkraft für das Training künstlicher Intelligenz.

Dies will der Hersteller mit wahrhaft gigantischen technischen Spezifikationen erreichen. Schon allein die 400.000 Kerne auf einem Chip klingen für IT-Ottonormalverbraucher nach Science Fiction. Unterstützt werden die Heerscharen von Kernen von 18 GByte SRAM im Chip und einer internen Vernetzung mit extrem hoher Bandbreite. Diese soll 33.000 Mal größer sein als bei herkömmlichen Chips. Zudem soll die Kommunikation zwischen den Kernen 1000 Mal schneller sein als zwischen herkömmlichen CPUs, die zu diesem Zweck verbunden werden.

Problematisch ist bei einem Chip dieser Ausmaße natürlich die Kühlung. Die übliche Luftkühlung ist hier nicht ausreichend, sodass Cerebras ein System aus Wasserleitungen entwickeln musste, die zur Kühlung sehr eng auf dem Chip liegen.

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Ausgabe /2019