Container-Orchestrierung im Vergleich (1)

Chefdirigent

Mit Docker haben Container ihren Durchbruch erzielt. In größeren Umgebungen ist es wichtig, Anwendungen möglichst automatisiert und hoch skalierbar bereitzustellen. Bei einem Vergleich gängiger Cluster-Manager für Container-Workloads haben neben Kubernetes vor allem AWS ECS, Docker Swarm und Apache Mesos eine Daseinsberechtigung. Der erste Teil unserer zweiteiligen Übersicht vergleicht Kubernetes beziehungsweise die Google Kubernetes Engine mit Docker Swarm.
Das Bereitstellen von Anwendungen ist eine zentrale Administrationsaufgabe und Fehler hierbei fallen Mitarbeitern wie Kunden unmittelbar auf. Eine wichtige ... (mehr)

Einzelne Container auf einem Container-Host bereitzustellen, ist einfach. Die damit einhergehende Portabilität war schließlich Hauptziel der Entwicklung von Docker. Container als Betriebsmodell für Microservice-basierte Anwendungen benötigen jedoch Orchestrierung. Docker allein kümmert sich in einem Verbund von Docker-Hosts nämlich nicht darum, wie einzelne Container in puncto Netzwerk und Storage zusammenarbeiten, wie sich mehrere Container zu einem Service verschnüren lassen oder wie sich feststellen lässt, ob im Verbund von Docker-Hosts noch Kapazitäten frei sind. Docker selbst kann nur Container starten und stoppen. Ein Cluster-Manager hingegen orchestriert nicht nur die Zusammenarbeit von Containern, auch die IP-, DNS- und Versionsverwaltung, das Lifecycle-Management oder das Monitoring gehören zu den Aufgaben des Cluster-Managers.

Grundlagen von Kubernetes

Kubernetes ist der populärste Cluster-Manager. Allerdings ist Container-Orchestrierung nur ein möglicher Einsatzbereich von Kubernetes. Allgemein hilft Kubernetes dabei, Cloud-native Anwendungen einfacher bereitzustellen und hochverfügbar beziehungsweise skalierbar zu betreiben. Die Vielseitigkeit von Kubernetes zeigt sich auch darin, dass Google Kubernetes als (Teil)-Projekt von "Google's Infrastructure for Everyone Else" [1] betrachtet, denn ursprünglich wurde Kubernetes von Google allein entwickelt und basiert auf den Erfahrungen beim Betrieb von Containern mit dem eigenen Cluster-Management-System Borg.

Kubernetes ist die treibende Kraft hinter Platform-as-a-Service (PaaS), wie sich an populären Diensten wie OpenShift Online, AWS Beanstalk oder Google App Engine zeigt. Admins können derartige Angebote dank Kubernetes heute in zahllosen Varianten selbst implementieren, wahlweise auf eigener Hardware, in der Public Cloud oder in der privaten Wolke, zum Beispiel unter Open Stack.

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019