NetBrain Integrated Edition 8.0

Netzwerk à la carte

Steigende Sicherheitsanforderungen und neue Virtualisierungstechniken sorgen dafür, dass die Unternehmensnetzwerke immer komplexer werden. Daher ist es unerlässlich, die Netzwerkinventarisierung und -analyse zu automatisieren sowie die Daten unterschiedlicher Quellen und Werkzeuge unter einer Oberfläche zu vereinen. Diesen Weg verfolgt die von uns getestete NetBrain Integrated Edition. Sie setzt auf eine umfassende
Visualisierung mittels dynamischer Karten.
Die Netzwerkinfrastruktur gehört wahrscheinlich nicht zu den heißesten Themen im IT-Bereich, nimmt jedoch einen enormen Stellenwert für Administratoren ein. ... (mehr)

Vergleichbar mit Tools zur umfassenden Überwachung von großen Serverplattformen und komplexen Virtualisierungsumgebungen hat die NetBrain Integrated Edition die Netzwerkkomponenten sowie die im Netzwerk stattfindende Kommunikation im Fokus. Durch eine vollständige Inventarisierung in eine Datenbank macht NetBrain das Netzwerk komplett durchsuchbar, um sowohl die verwendete Hardware als auch deren Konfiguration und genutzten Protokolle zu analysieren. NetBrain setzt dabei intensiv auf dynamische Karten als Basis für automatische Abläufe wie Problemanalysen, Performancemessungen und Compliance-Prüfungen. Das zeitintensive Zeichnen statischer Visio-Pläne mit begrenzter Gültigkeitsdauer gehört damit der Vergangenheit an.

Referenzinstallation basierend auf zwei Servern

Um im Rahmen einer Demo- und Testumgebung erste Schritte zu unternehmen, unterhält NetBrain eine per Internet erreichbare, gut ausgestattete und vorbereitete Plattform, die für eine 14-Tage-Testperiode genutzt werden kann und keinerlei Einrichtung erfordert. Für einen produktiven Einsatz im eigenen Netzwerk sind derweil mindestens zwei Server erforderlich, um mit bis zu zehn Benutzern bis zu 2000 Netzwerkknoten zu verwalten. Der Applikationsserver läuft dabei unter Windows, der Datenbankserver dagegen unter Linux (RHEL oder CentOS), sodass für die Einrichtung Kenntnisse bezüglich Windows und Linux nötig sind.

Die Einrichtung ist sowohl auf physischen Systemen als auch als virtuelle Maschinen möglich und laut Hersteller zulässig. Eine einfache Bereitstellung als vorbereitete virtuelle Appliance ist allerdings nicht vorgesehen, sondern es ist immer eine individuelle Installation erforderlich. Die Einrichtung des Linux-Datenbankservers umfasst mehrere Komponenten (MongoDB, License Agent, ElasticSearch, Redis, RabbitMQ und Service Monitor Agent), die nacheinander zu installieren sind. Eine detaillierte Anleitung

...

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Ausgabe /2020