Container-Vorlagen erstellen und ausrollen

Planen, packen und verschiffen

Künftig sollen so viele Anwendungen wie möglich in Containern auf verteilten Kubernetes-Umgebungen laufen. Damit das funktioniert, müssen die Applikationen aber zuerst einmal in einen Container hineingelangen. Wir stellen Tools und Konzepte vor, um eigene Container nebst Vorlagen zu bauen, zu lagern und auf Kubernetes-Plattformen auszurollen.
Das flexible Bereitstellen von Anwendungen und Software-Umgebungen ist dank der Container-Technologie kein Hexenwerk mehr. Dennoch gilt es für Admins, so ... (mehr)

Technologien wie Docker und Kubernetes stehen hoch im Kurs. Große Unternehmen mit eigener Software-Entwicklung investieren Millionen in Microservices und Scale-out-Plattformen, auf denen diese Dienste laufen. Der Weg von klassischen monolithischen Applikationen in VMs hin zu skalierenden Microservices in Containern ist jedoch lang und kompliziert. Kleinere und mittelgroße Unternehmen können und wollen bestehende Dienste nicht sofort migrieren und in eine nicht gerade billige Kubernetes-Umgebung mit eingebauter Entwicklungsplattform investieren. Die Migration bestehender Applikationen muss behutsam und Schritt für Schritt erfolgen.

Der Container und seine Applikation

Ein Container ist ein isolierter Prozess auf einem Betriebssystem, der wie eine eigene VM mit Betriebssystem erscheint, aber den Kern mit dem darunter liegenden System teilt. Jeder Container soll dabei jeweils nur einen Dienst betreiben und das nach Möglichkeit in einer Form, dass mehrere identische Container parallel laufen können und die zugehörige Applikation schneller machen. Ein beliebtes Beispiel ist der Anwendungsfall Webshop. An vorderster Front steht ein Container oder eine Appliance, die das HTML-Loadbalancing übernimmt. Dahinter arbeiten Webserver mit der Applikationslogik eines Warenkorbes in Containern. Diese beziehen den statischen HTML-Inhalt aus einem Shared Storage und die variablen Daten von einer Datenbank. Letztere wiederum läuft – wenn es die Architektur erlaubt – selbst in mehreren Containern.

Jetzt stellt sich also die erste Frage: Wie kommt der Dienst in den Container? Docker sowohl als Unternehmen als auch als Technologie hat sehr viel dazu beigetragen, den Umgang mit Containern zu vereinfachen und populär zu machen. Auf Basis bestehender Container-Tools und Docker entstand die "Open Container Initiative", kurz OCI. Sie beschreibt offene Standards zum Umgang mit Containern,

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Ausgabe /2021