CentOS 6.4 bringt Hyper-V-Treiber mit

11.03.2013

Am Wochenende haben die CentOS-Entwickler eine neue Version ihrer Linux-Distribution für die Architekturen i386 und x64 veröffentlicht.

Ab sofort ist die neueste Version der Linux-Distribution CentOS verfügbar. Sie bringt die Hyper-V-Treiber von Microsoft mit, mit denen CentOS 6.4 in virtuellen Maschinen unter Hyper-V effizienter und schneller läuft. Die Matahari-Pakete gelten als veraltet (deprecated), ein Update auf die Version 6.4 entfernt alle Bestandteile. Die Pakete "dev86", "iasl" und "qemu-guest-agent" stehen jetzt auch für die i386-Architektur bereit.

Darüber hinaus wurden die Samba-4-Bibliotheken aus dem Paket "samba4-libs" aktualisiert, was wiederum die Zusammenarbeit mit Active-Directory-Domänen verbessert. Wer von CentOS 6.3 auf 6.4 wechseln möchte und bereits Samba 4 nutzt, soll laut den Release Notes erst das Samba-4-Paket deinstallieren – andernfalls drohen Konflikte. Die Cent-OS-Macher weisen zudem darauf hin, dass Samba 4 weiterhin nur als Technology Preview gilt.

Einige Macken haben es bis in die neue Version geschafft, die Release Notes listen sie im einzelnen auf. Dort findet sich auch eine Aufstellung aller vom CentOS-Projekt gegenüber RHEL modifizierten und entfernten Pakete. CentOS 6.4 basiert auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.4 und ist mit diesem binärkompatibel.

In ihrer offiziellen Ankündigung auf der Mailingliste raten die Entwickler allen umsteigewilligen Cent-OS-4- und 5-Nutzern, die Version 6.4 komplett neu zu installieren. Ab CentOS 6 genügt dafür die Eingabe von "yum update". Die Live-CD und Live-DVD Images sollen in ein paar Tagen folgen.

[Diese Meldung stammt von Linux-Magazin Online]

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