Deutsche Firmen attackiert

01.09.2011

Eine von zum zweiten Mal von Symantec initiierte Studie unter dem Titel "State of Security Survey" brachte ans Licht, dass kaum etwas Unternehmen so besorgt wie die die IT-Sicherheit und fast alle bereits geschädigt wurden.

Von 100 befragten deutschen Unternehmen waren zwei Drittel in den vergangenen zwölf Monaten Opfer einer Cyberattacke. Ohne zeitliche Beschränkung gaben 99 Prozent an, schon einmal von einem Angriff betroffen worden zu sein. Ein Fünftel (21 Prozent) waren nach eigene Aussage sogar regelmäßig Ziel von feindlichen Übergriffen. Am häufigsten - nämlich in einem Viertel aller Fälle - wurde dabei Malware eingesetzt. Schäden entstanden dadurch vor allem  in den  Bereichen Produktivität und Umsatz sowie durch den Verlust von Unternehmens-, Kunden- oder Mitarbeiterdaten. Bei rund 20 Prozent der Befragten ist in den vergangenen 12 Monaten so ein Schaden von mindestens 69 580 Euro entstanden.

Als  Reaktion auf diese Situation vermehrten viele Unternehmen ihre Anstrengungen in dem Bereich IT-Sicherheit und erhöhten auch die Budgets. Damit gelingt es nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer immerhin  45 Prozent die klassischen Sicherheitsmaßnahmen gut oder sehr gut zu implementieren. Gut oder sehr gut reagieren 53 Prozent auf Attacken oder Verletzungen der Sicherheitsbestimmungen.

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