LXD 3.0 veröffentlicht

04.04.2018

Die Container-Lösung von Canonical bietet Long-Term-Support bis 2023.

Ab sofort ist LXD 3.0 erhältlich, eine vom Ubuntu-Distributor Canonical entwickelte Container-Lösung, die auf den Linux-Containern LXC basiert. Das herausragende Feature die Möglichkeit, LXD im Cluster zu betreiben, sodass der Verbund nach außen wie ein großer LXD-Host erscheint. Dazu verwendet LXD mit dqlite eine Kombination aus der Embedded-Datenbank SQLite und dem Raft-Consensus-Algorithmus. Das Setup des Clusters soll keinen besonderen Anstrengungen erfordern, sondern einfach mit den gewohnten LXD-Tools machbar sein. Ein neues Tool namens "lxd-p2c" ermöglicht es, physische Rechner leicht in LXD-Container umzuwandeln. Neben vielen weiteren kleinen Änderungen, die in der Release-Ankündung aufgelistet sind, vereinfacht LXD 3.0 die Verwendung von NVidia-GPUs in Containern. 

LXD ist eine auf LXC basierende Lösung, die den Einsatz von Containern verspricht, der in seiner Einfachheit mit der Benutzung virtueller Maschinen vergleichbar ist. Im Gegensatz zu Ansätzen wie den Kata, Clear oder Hyper.sh kombiniert LXD aber keinen echten Hypervisor mit Containern, sondern setzt zur Isolation auf die bekannten Mechanismen wie AppArmor, User Namespaces und seccomp. 

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