LibOS: Linux-Kernel als Library

25.03.2015

Ein neues Projekt übersetzt den Netzwerk-Stack des Linux-Kernels als Programmierbibliothek, um damit Userspace-Programme zu linken. 

Mit einem Patchset hat Hajime Tazaki eine neue Build-Architektur für den Linux-Kernel implementiert. Das Besondere dabei ist, dass es sich dabei um eine Pseudo-Architektur handelt, die den Netzwerk-Stack des Linux-Kernels als Library übersetzt und linkt. Dieses "Library Operating System" unter dem Namen LibOS soll dazu dienen, Userspace-Programme mit den im Kernel implementierten Protokollen zu linken, etwa TCP, UDP, SCTP, DCCP (IPv4 und IPv6), Mobie IPv6, und Multipath TCP.

LibOS soll Programmierer in die Lage versetzen, leichter Neuentwicklungen zu testen. Derzeit machen das Projekt Network Stack in Userspace (NUSE) und der NS-3 Network-Simulator davon Gebrauch. 

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Linux Kernel 4.3 ist fertig

Unter Fluchen und Schreien wurde wieder ein neues Release des Linux-Kernel vollendet.

Artikel der Woche

Loadtests ohne Server

Für Loadtests der eigenen Server bietet sich die Cloud an, denn kurz getaktet lassen sich dort viele Rechnerinstanzen starten, die das eigene Budget nur wenig belasten. Noch flexibler, günstiger und besser skalierbar sind Tests mit einer Serverless-Infrastruktur wie AWS Lambda. Wir führen vor, wie Sie dort mit Serverless Artillery eigene Loadtests starten. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Container

Wie setzen Sie Container ein?

  • Gar nicht
  • Docker standalone
  • Docker mit Kubernetes
  • Docker mit Swarm
  • Docker mit anderem Management
  • LXC/LXD
  • Rocket
  • CRI-O auf Kubernetes
  • Container auf vSphere
  • Andere (siehe Kommentare auf der Ergebnisseite)

Google+

Ausgabe /2018

Microsite