Neue Speicherlösungen von IBM

04.06.2012

IBM hat heute eine Reihe neuer Storage-Systeme für Big Data- und Technical Computing-Aufgaben vorgestellt.

Etliche der angekündigten Neuerungen beziehen sich auf den Ausbau bestehender Produkte. So erhalten IBM Storwize V7000 sowie IBM System Storage SAN Volume Controller (SVC) die Fähigkeit zur Komprimierung von Daten in Echtzeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Speichersystemen, die nur Daten, auf die selten zugegriffen wird, komprimieren, können Storwize V7000 und SVC Systeme aktive Daten um bis zu 80 Prozent verkleinern und  so die effektive Speicherkapazität maximal verfünffachen. Zusätzlich zur Echtzeit-Komprimierung verfügen Storwize V7000-Block-Systeme nun über einen Vier-Wege-Clustering-Support, der die maximale Systemkapazität auf bis zu 960 Laufwerke oder 1,4 Petabyte verdoppeln kann.

Die IBM Tivoli Storage Productivity Center-(TPC-)Suite erhält eine neue, web-basierte Benutzeroberfläche. Ebenfalls neu in TPC: Die Integration von IBM Cognos. Es ermöglicht eine intuitive Reporting- und Modellbildung, so dass Kunden auf einfache Weise qualitativ hochwertige und maßgeschneiderte Ad-hoc-Berichte erhalten und so eine bessere Entscheidungen treffen können.

Weiter adressiert IBM das mehr als 20,3 Mrd Dollar umfassende Marktsegment für Technical Computing, dem IDC für 2012 sieht ein voraussichtliches jährliches Wachstum von 7,6 Prozent vorhersagt. Hier geht es um Workloads wie Simulationen, Computermodellierung und Analytik, die früher nur Supercomputer-Anwendern offen standen. IBM bietet dafür neue Hardware wie die Symphony-Familie: Ein Grid Manager, der mit dem integrierten Software-Framework MapReduce schnelleren Durchsatz und Leistung für anspruchsvolle Analysen und Big Data-Workloads in einer einzigen Grid-Umgebung bietet. Andere Neuerungen betreffen das General Parallel File System (GPFS) oder das  IBM System x iDataPlex dx360 M4, das seine Leistung mit den neuesten Graphics Processing Units (GPUs) von NVIDIA nun verdoppeln kann.

Ähnliche Artikel

Mehr zum Thema

Neue Komponenten von IBM

Ein neues Storagesystem und neue Komponenten der Flex-Architektur hat IBM jetzt vorgestellt.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2020