Neues von der Docker-Konferenz

05.12.2014

Auf der europäischen Docker-Konferenz wurden einige Neuigkeiten rund um das Container-Virtualisierungsprojekt vorgestellt, so etwa ein Enterprise-Repository und Tools zur Orchestrierung von Containern.

Auf der europäischen Docker-Konferenz hat die Firma hinter der Container-Virtualisierungstechnologie Docker einige neue Angebote und Tools rund um das Projekt vorgestellt. So soll der Docker Hub Enterprise (DHE) es ermöglichen, dass Firmen in ihrem eigenen Netz ein Repository für Images verwalten. Bisher gibt es unter dem Namen Docker Hub ein öffentliches Repository mit Docker-Images, das in Container gekapselte Anwendungen wie Datenbanken und andere Dienste enthält. Der Docker Hub enthält derzeit viele Tausend Anwendungen, die sich mit einem Aufruf des Docker-Tools installieren lassen. Docker Hub Enterprise lässt sich einfach installieren und über eine grafische Oberfläche konfigurieren, bietet Hochverfügbarkeit und lässt sich durch Hinzufügen neuer Knoten skalieren. "Autorisierte Partner" wie IBM, Microsoft und Amazon Web Services ermöglichen die Installation im Firmennetz oder in der Cloud. Ein Early-Access-Programm soll im Februar 2015 starten.

Zur Orchestrierung von Docker-Anwendungen, also der Verschaltung einzelner Container zu einer komplexen, verteilten Anwendung, gibt es künftig drei neue Tools. Docker Machine soll das Provisioning von Containern gegenüber der derzeitigen Methode vereinfachen, die viele manuelle Schritte erfordert. Docker Compose übernimmt dann die Verschaltung der Container zu einer Anwendung, deren Konfiguration in Yaml-Textdateien abgelegt ist. Docker Swarm ist für das Management von Hosts zuständig, auf denen Docker-Container laufen, und verwaltet den Lebenszyklus eines Containers. Dabei unterstützt Docker Swarm Hochverfügbarkeit und Lastverteilung.

 

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