OpenNMS führt kommerzielle Version ein

27.02.2015

Die Produktlinie "Meridian" soll künftig länger gepflegt werden und so den Bedürfnissen von Firmenkunden entgegenkommen. 

Mit OpenNMS "Meridian" soll es künftig Releases des freien Netzwerk-Managementsystems geben, die länger gepflegt werden und deshalb Firmenkunden mehr Stabilität bieten, während auf der anderen Seite die "Horizon"-Releases häufiger und mit mehr neuen Features erscheinen sollen. Beide Varianten stehen weiterhin unter der freien AGPLv3-Lizenz zur Verfügung, OpenNMS "Meridian" aber auf Wunsch auch unter einer proprietären Lizenz. Der Releasezyklus bei Horizon ist drei bis vier Monate, während bei Meridiena nur alle 18 Monaten mit einem neuen Release zu rechnen ist. 

Erwirbt ein Kunde eine Lizenz für OpenNMS Meridian, bekommt er Zugang zu einem Server, der automatisch Updates liefert, und Support durch die OpenNMS-Entwickler. Das alte Geschäftsmodell der Firma hinter der Open-Source-Software, das ausschließlich auf der Leistung von Support basierte, war offensichtlich nicht tragfähig. Weil die Software schon so ausgereift sei, gebe es für Support nur wenig Bedarf, so Tarus Balog, der CEO der OpenNMS Group. Bei der Neuausrichtung habe man sich an Red Hat orientiert: OpenNMS Horizon entspreche in etwa Fedora, Meridian sei das Äquivalent zu Red Hat Enterprise Linux.

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