Proxmox VE 4.2 bringt neue GUI, LVM-Thin und ZFS-Optimierungen

28.04.2016

Eine neue Version der freien Linux-Virtualisierungslösung für KVM und Container ist verfügbar.

Ab sofort ist mit Version 4.2 ein neues Release der Server-Virtualisierungslösung Proxmox Virtual Environment (VE) verfügbar. Neu gestaltet wurde die webbasierte GUI der Software, die jetzt moderner ist und mehr Konsistenz verspricht. Im Tab 'Summary View' werden Daten nun in einem interaktiven Diagramm visualisiert, was dem Administrator eine bessere Übersicht über seine Performance-Daten verschaffen soll. Die Übersetzungen für das Webinterface auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Norwegisch wurden aktualisiert; insgesamt ist die GUI in 19 Sprachen übersetzt.

Proxmox VE ist ein Bare Metal ISO-Installer und basiert auf dem aktuellsten Debian Jessie 8.4 kombiniert mit einem Long-term Linux 4.4 Kernel, der auf Ubuntu 16.04 LTS (Xenial Xerus) aufbaut. Proxmox ermöglicht mit der neuen Version 4.2 die Thin-Provisioning-Technologie mit LVM-Volumes. User können jetzt einfach über den Proxmox Bare Metal ISO-Installer LVM-thin oder ZFS mit nur einem Klick verwenden. Ein Storage-Administrator kann somit den VMs mehr virtuelle Kapazität bereitstellen als tatsächlich verfügbar ist. Eine weitere neue Funktion in Proxmox VE 4.2 ist die Möglichkeit, ZFS-Storage während der Installation auszuwählen. Damit wird das ZFS-Plugin automatisch und Out-of-the-Box konfiguriert. Proxmox VE 4.2 erlaubt es außerdem, die kostenlosen TLS-Zertifikat von Let's Encrypt zu verwenden. 

Proxmox VE 4.2 ist ab sofort als ISO-Download auf der Webseite http://www.proxmox.com/downloads verfügbar. Proxmox VE steht unter der freien Lizenz GNU Affero GPL, v3. Für Unternehmenskunden bietet Proxmox Server Solutions GmbH Support-Subskriptionen ab 65 Euro pro CPU und Jahr an.

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