RISC-V: Google, HPE und Oracle machen mit

04.01.2016

Große Unternehmen stellen sich hinter die Initiative, die eine RISC-Prozessorarchitektur mit Open-Source-Lizenz entwickelt.

Google, HPE und Oracle sind nun Teil des RISC-V-Projekts, das freie RISC-Prozessorarchitektur entwickelt. Damit soll eine Alternative vor allem zu ARM- und MIPS-Prozessoren entstehen. RISC-V basiert auf der schon 20 Jahre alten Entwurf eines RISC-Prozessors der Chiparchitekten David Patterson und John Hennessey. 2014 haben beide RISC-V ins Leben gerufen, um eine frei verfügbare RISC-Implementation zu schaffen.

Derzeit laufen auf RISC-V die Betriebssysteme Linux und NetBSD. Auch der Emulator Qemu unterstützt seit einiger Zeit die RISC-V-Architektur. Neben der Implementierung von RISC-V in Hard- und Software bietet das Projekt auch Toolchain-Support, etwa im GNU-Compiler GCC, dem Debugger GDB und dem LLVM/Clang-Compiler.

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